Trends & Perspektiven

Führungsveränderungen durch eGovernment

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Umsetzung und Erfahrungen

Führung muss Rahmen und Richtung vorgeben, anschieben, fördern und steuern sowie Infrastrukturen, Methoden und Werkzeuge bereitstellen. Hierzu können drei konzeptionelle Ebenen unterschieden werden:

  • Führungsverhalten: Dies umfasst das persönliche und organisatorische Verhalten. Hierzu zählen vor allem Befähigung und Kompetenz der agierenden Personen sowie Führungskultur und -rituale in der Behörde.
  • Führungsmethoden: Methoden der Zielsetzung und -steuerung, Verfahrenshandbücher, Projektmethodiken, Controllinginstrumente, Mitarbeiterführung etc.
  • Führungssysteme: Diese Ebene enthält vor allem führungsunterstützende Systeme wie Projektmanagement, Dokumentations- und Kommunikationssysteme. Hierzu zählen neben den traditionellen ERP- und Berichtssystemen auch kollaberative Werkzeuge, deren Einsatz in Behörden erst sukzessive erfolgt.

Die aufgeführten Ziele, Grundsätze und Methodiken wurden in verschiedenen Organisationsprojekten eingebracht und erfolgreich angewendet. Wesentlich ist dabei, dass die Führungskonzeption im Sinne eines ganzheitlichen Ansatzes entwickelt und über einen längeren Zeitraum hinweg unterstützt wird („Coaching“).

Die Führungskraft der Zukunft muss sich weniger als amtsautoritäre Entscheider sehen, sondern als Spielführer, der sein Spielfeld im Blick hat und sowohl strategische als auch operative Optionen schnell erkennt und umsetzt.

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