„MeinJustizpostfach“ Ein weiterer Grund für die BundID

Von Chiara Maurer 2 min Lesedauer

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Die Kommunikation mit der Justiz gestaltete sich bislang meist kompliziert und alles andere als medienbruchfrei. Ein neues mit BundID nutzbares Angebot ermöglicht jetzt die elektronische Kommunikation mit Gerichten und Anwälten.

Bundesinnenministerin Nancy Faeser: „Seit heute gibt es einen weiteren guten Grund, sich für die BundID zu entscheiden.“(© Peter Jülich)
Bundesinnenministerin Nancy Faeser: „Seit heute gibt es einen weiteren guten Grund, sich für die BundID zu entscheiden.“
(© Peter Jülich)

Bereits mehr als 100 Onlinedienste sind mit der BundID abrufbar. Seit kurzem gehört jetzt auch „MeinJustizpostfach“ dazu. Der Dienst ermöglicht es Bürgerinnen und Bürgern, digital und dabei dennoch rechtssicher mit der Justiz zu kommunizieren. So können sie etwa Klagen bei Gericht einreichen oder Dokumente wie Mietverträge oder Bußgeldbescheide elektronisch bei ihrem Anwalt oder ihrer Anwältin einreichen.

Zur Bedeutung dieser neuen Möglichkeit erklärt Bundesjustizminister Dr. Marco Buschmann: „Wir haben bei der Digitalisierung der Justiz schon viele Fortschritte erreicht. Doch die Bürgerinnen und Bürger spüren bisher davon zu wenig – die Hürden für die Teilnahme am elektronischen Rechtsverkehr sind für sie immer noch zu hoch. Heute machen wir ihnen den Einstieg in die digitale Kommunikation mit der Justiz erheblich leichter. Mit dem Dienst ‚Mein Justizpostfach‘ stellen wir ihnen erstmals einen kostenfreien und einfachen Weg zur Teilnahme am elektronischen Rechtsverkehr zur Verfügung. Damit die digitale Justiz auch tatsächlich bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommt.“ „MeinJustizpostfach“ startet nun zunächst im Pilotbetrieb, um den Dienst weiterzuentwickeln und um zusätzliche Funktionen zu ergänzen.

Bundesinnenministerin Nancy Faeser sagt: „Wir machen unseren Staat Schritt für Schritt digitaler. Justiz und Verwaltung bieten nun erstmals gemeinsam einen für Bürgerinnen und Bürger hilfreichen digitalen Service an. Für die notwendige Sicherheit und Vertraulichkeit sorgen wir mit dem digitalen Bürgerkonto BundID, dessen Bedeutung mit dem neuen Angebot weiter steigt.“ Das Nutzerkonto des Bundes ist kostenlos. Bürgerinnen und Bürger können damit nicht nur ihr persönliches Postfach nutzen, sondern auch weitere Verwaltungsleistungen in Anspruch nehmen.

Weiter erklärt Faeser: „Über 3,4 Millionen Bürgerinnen und Bürger haben ihre BundID für sich schon eingerichtet. Seit heute gibt es einen weiteren guten Grund, sich für die BundID zu entscheiden.“

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