Agentic AI Hub
Deutschland startet Pilotprojekte für KI-Agenten in der Verwaltung

Von Johannes Kapfer 4 min Lesedauer

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Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung bringt autonome KI-Systeme in die öffentliche Verwaltung. 18 Pilotprojekte in 17 Kommunen sollen zeigen, wie KI-Agenten Anträge prüfen, Dokumente analysieren und Verwaltungsprozesse beschleunigen können. Die Bewerberzahl zeigt: Der Bedarf ist da.

Agentische KI könnte im Verwaltaltungskontext für signifikante Entlastung sorgen.(Antony Weerut - stock.adobe.com)
Agentische KI könnte im Verwaltaltungskontext für signifikante Entlastung sorgen.
(Antony Weerut - stock.adobe.com)

Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) hat mit dem „Agentic AI Hub“ eine Initiative gestartet, die autonome Künstliche Intelligenz in die öffentliche Verwaltung integrieren soll. Auf den Aufruf zur Bewerbung hatten zwischen Ende Januar und Ende Februar rund 400 Startups und knapp 200 Kommunen Interesse bekundet. Aus diesen Bewerbungen wurden 18 Pilotprojekte ausgewählt, die nun in 17 Kommunen verschiedener Größen in Zusammenarbeit mit zehn Startups die praktische Anwendung agentischer KI erproben.

Bundesdigitalminister Dr. Karsten Wildberger erklärte bei der Kick-Off-Veranstaltung in Berlin, dass die „überwältigende Resonanz“ auf den Aufruf zeige, dass Deutschland KI nicht nur diskutieren, sondern umsetzen möchte. „Wir haben als Land das Know-how, die Ideen und den Mut, KI konsequent für uns zu nutzen.“

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