10. und 11. Oktober 2023 Deutscher Vergaberechtstag

Von Nicola Hauptmann 2 min Lesedauer

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Quo vadis, Vergaberecht? Die Rahmenbedingungen für die öffentliche Beschaffung wandeln sich: Digitaler, schneller, nachhaltiger soll die Beschaffung werden. Was sich ändert und was das für die Vergabepraxis bedeutet, ist Thema beim diesjährigen Deutschen Vergaberechtstag. Im Fokus: das Vergabetransformationspaket.

In Düsseldorf oder digital: Die Teilnahme am diesjährigen Deutschen Vergaberechtstag ist online oder vor Ort möglich, Frühbuchertickets gibt es noch bis zum 1. September.(Bild:  Blickfang – stock.adobe.com)
In Düsseldorf oder digital: Die Teilnahme am diesjährigen Deutschen Vergaberechtstag ist online oder vor Ort möglich, Frühbuchertickets gibt es noch bis zum 1. September.
(Bild: Blickfang – stock.adobe.com)

Der 15. Deutsche Vergaberechtstag findet am 10. und 11. Oktober in Düsseldorf statt. Auf dem Veranstaltungsplan stehen Analysen, Einordnungen und Diskussionen zu Gesetzesvorgaben und den resultierenden Anforderungen. Dabei kristallisiert sich ein Schwerpunktthema heraus: das Vergabetransformationspaket der Bundesregierung.

Im Fokus: Das Vergabetransformationspaket

Das Gesetzesvorhaben startete im Dezember letzten Jahres mit der öffentlichen Konsultation zu fünf grundlegenden Fragestellungen:

  • Stärkung der umwelt- und klimafreundlichen Beschaffung,
  • Stärkung der sozial-nachhaltigen Beschaffung,
  • Digitalisierung des Beschaffungswesens,
  • Förderung von Mittelstand, Start-Ups und Innovationen
  • Vereinfachung und Beschleunigung der Vergabeverfahren.

„Die Ziele ergänzen und verstärken sich in vielen Fällen, stehen teilweise aber auch in Zielkonflikten zueinander“, wie das zuständige Ministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) bereits bei der Vorstellung des Fragenkatalogs verdeutlichte. Im Rahmen der öffentlichen Konsultation haben bereits über 450 Organisationen, Verbände, Behörden und Kommunen ihre Sichtweise eingebracht und auch beim Vergaberechtstag wird das Thema aus ganz unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. So wird etwa Bernd Düsterdiek, Beigeordneter beim Deutschen Städte- und Gemeindebund, eine Einschätzung aus kommunaler Sicht geben.

Startups, Innovationen und IT-Beschaffung

Während es am ersten Veranstaltungstag vor allem um Nachhaltigkeit gehen soll, stehen am zweiten Tag Innovation und Digitalisierung im Mittelpunkt.

„Innovation im Beschaffungswesen: Wie kann eine Win-Win-Strategie aussehen, die Startups und Verwaltung zusammenbringt?“ lautet das Thema einer Podiumsdiskussion. Eingeladen sind Nils Hoffmann, Managing Director PUBLIC Germany, der mit einem Impulsvortrag ins Thema einführen wird, sowie:

  • Paulo Kalkhake, Projektleiter GovTecHH der Senatskanzlei der Freien und Hansestadt;
  • Vincent Patan, Product Owner des Tribes Beschaffungsindex bei Staat-up e.V.;
  • Dr. Eva Sonnenmoser, Referentin InnoLab_bw im Staatsministerium Baden-Württemberg.

Geplant sind u.a. eine Best-Practice-Vorstellung von Dr. Moritz Philipp Koch, Leiter Sourcing und Vergabe IT NRW: „IT-Beschaffungen schnell und effizient durchführen“ und ein Vortrag von Robert Thiele, Legal Counsel bei der Techniker Krankenkasse und Co-Vorsitzender der AG EVB-IT, zur rechtssicheren Beschaffung von Open Source Software.

Überblick

15. Deutscher Vergaberechtstag

Termin:
10.10.2023, 09:00 Uhr – 11.10.2023, 16:30 Uhr

Ort:
Düsseldorf und digital
Headquarter der Handelsblatt Media Group
Toulouser Allee 27
40211 Düsseldorf

Frühbuchertickets bis 1. September:
Präsenz: 2.000 Euro / für Behörden: 1.450 Euro
Digital: 1.400 Euro / für Behörden: 1.100 Euro

Reguläre Ticketpreise:
Präsenz: 2.200 Euro / Behörden: 1.650 / Startups: 500 Euro
Digital: 1.600 Euro / Behörden: 1.300 Euro / Startups: 500 Euro

Veranstalter: Euroforum Deutschland GmbH

Weitere Informationen, Programm und Anmeldung finden Sie auf der Website der Veranstaltung.

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