Schuldigitalisierung Bundesregierung plant Digitalpakt 2.0

Von Susanne Ehneß 1 min Lesedauer

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Endlich Gewissheit: Die Bundesregierung möchte – allerdings unter Berücksichtigung der „haushalterischen Rahmenbedingungen“ – den Digitalpakt 2.0 auf den Weg bringen.

Die deutschen Schulen dürfen sich offenbar über eine Anschlussförderung freuen.(©  bluedesign - stock.adobe.com)
Die deutschen Schulen dürfen sich offenbar über eine Anschlussförderung freuen.
(© bluedesign - stock.adobe.com)

Wird die Förderung fortgesetzt oder nicht? Diese Frage hinsichtlich einer Fortsetzung des „Digitalpakt Schule“ hat die Bundesregierung nun beantwortet. „Ja, die Bundesregierung beabsichtigt weiterhin, einen Digitalpakt 2.0 unter Berücksichtigung der gegebenen haushalterischen Rahmenbedingungen zu vereinbaren“, heißt es in einer Antwort auf eine kleine Anfrage der CDU/CSU-Fraktion. Die Ausgestaltung eines solchen Digitalpakts 2.0 sei bereits Gegenstand laufender Verhandlungen.

„Bund und Länder haben durch den Digitalpakt Schule eine positive Bewegung hin zu Digitalisierung in der schulischen Bildung bewirkt. Dieser Aufbruch wird gefestigt werden“, betont die Bundesregierung. „Strategisches Zielbild ist die Steigerung der Leistungsfähigkeit der kommunalen Bildungsinfrastruktur durch ein flächendeckendes digital unterstütztes Lehren und Lernen und dadurch Leistungssteigerungen der Schülerinnen und Schüler.“

Mit der bisherigen Digitalisierung in den Schulen zeigt sich die Regierung zufrieden. „Beim Digitalpakt geht es nun mit erhöhtem Tempo auf die Zielgerade. Davon profitieren bereits rund 28.000 Schulen in ganz Deutschland. Weitere sind seit Ende Juni 2023 dazugekommen, andere planen für das Jahr 2024. Damit zeigt sich, dass Bund und Länder ihrem gemeinsamen Ziel näherkommen, verlässliche und leistungsfähige digitale Bildungsinfrastrukturen aufzubauen“, erläutert die Regierung.

Für die Anschlussfinanzierung durch den Digitalpakt 2.0 soll aber stärker auf Daten und eine wissenschaftliche Begleitung gesetzt werden. „Es muss stärker gemessen werden, was in den Klassenzimmern tatsächlich funktioniert und was nicht.“

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