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Neueste empirische Befunde im Rahmen der Studie eGovernment Monitor 2012 der Initiative D21 belegen zudem, dass nur 15 Prozent der Internetnutzer in Deutschland bekannt ist, dass die Öffentliche Verwaltung Online-Beteiligung anbietet.
Die Folge: Nur fünf Prozent der Befragten gaben an, sich bereits an politischen Entscheidungsprozessen im Internet beteiligt zu haben. Unabhängig von Zielsetzung und Ausrichtung der Dialogverfahren kommt der bloßen Information über den Dialog eine zentrale Bedeutung für den Erfolg der Partizipationsverfahren zu.
Dialoge müssen durch Werbekampagnen aktiv beworben werden – eine Erfahrung, die auch Unternehmen bestätigen, die mit ihren Kunden Ideenwettbewerbe um Produktinnovationen starten und dazu eigene Facilitation-Management-Expertisen aufgebaut haben.
Zusammengefasst bedeutet dies: Nur wenn Bürgerinnen und Bürger von einem Partizipationsprojekt wissen, können sie daran teilnehmen. Nur wenn ein Höchstmaß an Transparenz im Hinblick auf die Ziele eines Bürgerbeteiligungsverfahrens, den zugrundeliegenden Prozess und die weitere Bedeutung seiner Ergebnisse besteht, haben Bürger einen Anreiz den Dialog aktiv mitzugestalten.
Und nur wenn die Teilnehmer eines Bürgerbeteiligungsverfahrens über ein Mindestmaß an Wissen und Sachinformationen über das fachliche Thema verfügen, können sie sich auch mit qualifizierten Beiträgen einbringen.
Gerade für den letztgenannten Aspekt lohnt es sich, über eine Verknüpfung von Open Data und ePartizipationsportalen nachzudenken.
Open Data beschreibt ein aktuelles Reformparadigma, alle nicht-geheimen und nicht-personenbezogenen durch Steuergelder finanzierten öffentlichen Daten zu veröffentlichen.
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