Volkszählung Zensus: Die ersten Ergebnisse sind da

Von Susanne Ehneß 1 min Lesedauer

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Alle zehn Jahre findet in Deutschland eine große Volkszählung statt. Das letzte Mal im Jahr 2022. Nun liegen die ersten Ergebnisse vor.

Die Befragungen des Zensus 2022 wurden ausgewertet.(©  Statistische Ämter des Bundes und der Länder, 2022)
Die Befragungen des Zensus 2022 wurden ausgewertet.
(© Statistische Ämter des Bundes und der Länder, 2022)

Im Rahmen des Zensus wurden zwischen Mai und November 2022 rund 11,7 Millionen Bürgerinnen und Bürger befragt. Die Auswertungen werden durch das Statistische Bundesamt nun sukzessive veröffentlicht.

Wir planen stärker als bisher, Registerdaten zu nutzen.

Ruth Brand

Demnach lebten zum Zeitpunkt der Befragung rund 82,7 Millionen Menschen in Deutschland. Damit ist die Bevölkerung zwischen dem Zensus 2011 und dem Zensus 2022 um rund 2,5 Millionen gewachsen. Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes, ergänzt: „Gegenüber der bisher gültigen Bevölkerungszahl aus der amtlichen Bevölkerungsfortschreibung lebten damit am Zensus-Stichtag in Deutschland rund 1,4 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner weniger als bislang angenommen.“

Eine übersichtliche Darstellung der Zensus-Ergebnisse bietet der „Zensus-Atlas“. Dabei handelt es sich um eine interaktive Karte, die Daten zu Bevölkerung, Gebäuden und Wohnungen räumlich darstellt:

Zu allen Karten, die im Zensus-Atlas dargestellt werden, gibt es die entsprechenden Daten zur freien Nutzung als Open Data:

„Politik braucht verlässliche, objektive und zuverlässige Daten“, kommentiert Bundesinnenministerin Nancy Faeser. „Bei allen politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen sind wir auf verlässliche Fakten angewiesen. Mit den Ergebnissen des Zensus 2022 haben die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder eine wichtige aktuelle Datenbasis geschaffen.“

Der nächste Zensus soll im Jahr 2031 stattfinden. „Wir planen stärker als bisher, Registerdaten zu nutzen“, sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamts. Um eine Befragung der Bürger komme man jedoch auch beim nächsten Mal nicht herum, da nicht alle Daten in Registern abrufbar seien.

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