Bauwesen und digitale Zwillinge Wissen weitergeben mit „Kommunal.BIMsprint NRW“

Von Serina Sonsalla 2 min Lesedauer

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Fit für das digitale Bauen und Planen: Mit der BIM-Schulungsreihe wird den Kommunen in Nordrhein-Westfalen die Nutzung digitaler Zwillinge näher gebracht – und zwar praxisnah und spielerisch durch Virtual und Augmented Reality.

Das Ministerium setzt sich dafür ein, dass Nordrhein-Westfalen auch weiterhin eine führende Rolle bei der Einführung von BIM spielt, und macht die Kommunen dafür „BIM-ready“. (© Suriyo – stock.adobe.com)
Das Ministerium setzt sich dafür ein, dass Nordrhein-Westfalen auch weiterhin eine führende Rolle bei der Einführung von BIM spielt, und macht die Kommunen dafür „BIM-ready“.
(© Suriyo – stock.adobe.com)

„Kommunal.BIMsprint NRW“ ist eine Schulungsreihe vom Building Information Modeling (BIM). Mit dem neuen Format soll das Wissen über das digitale Planen und Bauen an die Kommunen weitergegeben werden. Den Startschuss dafür gab Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen. Sie teilte mit: „Die Digitalisierung im Bauwesen gelingt nur mit einer starken Teamleistung. Daher bieten wir den Kommunen mit der Schulungsreihe das notwendige Training an.“

Der Schulungstermin ist der Auftakt für eine landesweite Umsetzung. Eine flächendeckende Anwendung soll Arbeitsprozesse vereinheitlichen und beschleunigen, damit die Effizienz und die Nachhaltigkeit in der kommunalen Bauwirtschaft in NRW verbessert wird. Dorothée Schneider, Kämmerin der Landeshauptstadt Düsseldorf erklärte: „Eines der größten Potenziale für ressourcenschonende und energieeffiziente Gebäude steckt in der Weiterentwicklung des Bestandes. Hier leistet die BIM-Methode, neben der Planung von Neubauten, einen wesentlichen zukunftsweisenden Beitrag.“ Denn die Methode ermögliche nachhaltiges, bezahlbares Bauen und Wohnen im Einklang mit Ressourceneffizienz und Klimaschutzgesetzen.

Mit BIM wird ein digitaler Zwilling erstellt. Dieser speichert alle wichtigen Informationen und gleicht den Baufortschritt mit der Planung ab. Während des gesamten Bauprozesses werden so Daten für einen optimierten Gebäudebetrieb zugänglich gemacht. Das Projekt „Kommunal.BIMsprint NRW“ soll die BIM-Methode praxisnah und spielerisch vermitteln. Dabei bildet eine sogenannte Trainingsbox den Kern des Schulungskonzepts:

Die Trainingsbox stellt bereits alles zur Verfügung, was für die Schulung vor Ort erforderlich ist. Aufgebaut ist sie wie ein mobiler Arbeitsplatz mit Gamification-Elementen, modernen Technologien, Virtual und Augmented Reality sowie einer Hardware und Software. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit das gesamte Bauwerkslebenszyklus in verschiedenen Stationen zu erleben und die Methode von der Planung über den Bau und Betrieb bis hin zum Rückbau anzuwenden.

„Die Digitalisierung des Gebäudebetriebs ist einer der zentralen Bausteine nachhaltiger Gebäudebewirtschaftung und kann nur gelingen, wenn sie bei den Menschen beginnt, die davon profitieren sollen. Dazu braucht es mehr Bildungsformate wie BIMsprint“, betonte Schneider.

„Kommunal.BIMsprint NRW“ ist ein Förderprojekt – entwickelt und angeboten von der Bergischen Universität Wuppertal. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung fördert das Projekt mit insgesamt 190.000 Euro. Ziel ist es, dass nordrhein-westfälische Kommunen, ihre bau- und wohnungspolitischen Vorsätze zügig umzusetzen können. Letztlich soll mehr bezahlbarer Wohnungsbau geschaffen und der Bestand fachgerecht saniert werden.

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