Freistaat gestaltet Zukunft der Digitalisierung

Söder erneuert eGovernment-Pakt mit den Kommunen

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Kommunale Selbstverwaltung bleibt unangetastet

„Es lohnt sich für alle Gemeinden, sich an das Behördennetz anzuschließen. So werden die von den Bürgern anvertrauten Daten maximal gegen Missbrauch oder vor Verlust geschützt“, appellierte Söder. Im Bayerischen Behördennetz werden die Daten verschlüsselt übertragen. Der bayerische Sicherheitsstandard ist unter den deutschen Bundesländern führend. Eine Anti-Hacker-Einheit schlägt täglich rund 40.000 Angriffe zurück.

Der eGovernment-Pakt zwischen Freistaat und Kommunen wurde erstmals 2002 geschlossen und im Jahr 2009 zuletzt überarbeitet. Der neue eGovernment-Pakt ist eine Säule von Montgelas 3.0, der Digitalisierungsstrategie des Freistaats. Unter dem Motto „vom Blatt zum Byte“ können alle Bürger und Unternehmen in Bayern unabhängig von Wohnort und Zeit ein einheitliches, digitales Serviceangebot nutzen können.

„Mit dem heute erneuerten eGovernment-Pakt bekräftigen wir die enge und intensive Zusammenarbeit bei der Digitalisierung der bayerischen Verwaltung“, so Söder. Auch wenn das Angebot des Freistaats eine wichtige Chance für die Kommunen ist: „Die Kommunale Selbstverwaltung bleibt oberste Prämisse“, stellte Söder klar.

Man werde sich gegenseitig über Vorhaben und Entwicklungen im IT-Bereich informieren und Herausforderungen gemeinsam meistern.

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