Digitale Souveränität Niedersachsen plant Beteiligung an ZenDiS

Von Nicola Hauptmann 1 min Lesedauer

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Ein Schritt zur digitalen Souveränität: Die niedersächsische Landesregierung hat den Weg für die finalen Beitrittsverhandlungen an der ZenDiS GmbH eröffnet.

Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport in Niedersachsen. (© www.daniela-behrens.de)
Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport in Niedersachsen.
(© www.daniela-behrens.de)

Niedersachsen will die digitale Souveränität der Landesverwaltung stärken, es geht dabei auch darum, Abhängigkeiten von marktbestimmenden Softwareherstellern zu reduzieren oder gar nicht erst entstehen zu lassen. Bereits in der Digitalstrategie 2023 des Landes ist der Auftrag formuliert, die Unabhängigkeit von privaten Softwareherstellern oder -anbietern und den Einsatz von Open Source Produkten künftig stärker zu berücksichtigen.

Am Dienstag hat sich das Kabinett nun mit der geplanten Beteiligung am Zentrum für Digitale Souveränität der öffentlichen Verwaltung (ZenDiS) beschäftigt und den Weg für die finalen Beitrittsverhandlungen eröffnet. „Durch die Beteiligung steht dem Land ein unbürokratischer Weg offen, von den Erfahrungen anderer Länder zu profitieren. Auch ermöglicht diese die Teilhabe an gemeinsamen Projekten mit Ausrichtung auf die in der Digitalstrategie in den Blick genommenen Themenfelder“, erklärte Niedersachsens Ministerin für Inneres und Sport, Daniela Behrens.

Als Kompetenz- und Servicezentrum für die digitale Souveränität der öffentlichen Hand soll das ZenDiS moderne, leistungsfähige Open-Source-Software Lösungen fördern und die Verwaltung zu mehr technologischer Selbstbestimmung befähigen – im Sinne von Wechselfähigkeit, Gestaltungsfähigkeit und Einflussnahme. Derzeit ist der Bund, vertreten durch das BMI, alleiniger Gesellschafter, ein Beitritt der Länder wird jedoch angestrebt.

Die beteiligten Länder hätten die Möglichkeit, Projektideen einzubringen, Mitstreiter zu suchen und die Ideen in von ZenDiS geführten Umsetzungsprojekten zu realisieren. Niedersachsen werde die Verhandlungen mit dem Ziel eines Beitritts zur ZenDiS GmbH weiter fortsetzen, heißt es aus dem Ministerium.

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