ÖFIT-Vorstudie
Nachnutzung generativer KI-Systeme in der Verwaltung

Von Nicola Hauptmann 3 min Lesedauer

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Wie können bestehende KI-Systeme in der Verwaltung stärker nachgenutzt und vereinheitlicht werden? Eine aktuelle Vorstudie des ÖFIT hat bekannte GenKI-Systeme verglichen und erste Antworten gefunden.

Die ÖFIT-Vorstudie nimmt sieben bestehende GenKI-Systeme für die Verwaltung unter die Lupe.(Bild: ©  Artlana – stock.adobe.com)
Die ÖFIT-Vorstudie nimmt sieben bestehende GenKI-Systeme für die Verwaltung unter die Lupe.
(Bild: © Artlana – stock.adobe.com)

LLMoin, NRW.Genius oder F13: Die Entwicklung von KI-Systemen für die Verwaltung hat eine eigene Dynamik. Allein im Bereich der generativen Künstlichen Intelligenz (GenKI) wurden innerhalb weniger Jahre gleich mehrere Lösungen zur Nutzung großer Sprachmodelle (LLMs) für die Verwaltung entwickelt. Die Anwendungen ähneln sich: Chat-Assistenz, Recherchen oder Textgenerierung. Somit stellt sich inzwischen die Frage nach einer möglichen Vereinheitlichung und effizienter Nachnutzung. Das Kompetenzzentrum Öffentliche IT (ÖFIT) hat dazu nun eine Vorstudie erstellt. Untersucht wurde, inwieweit bestehende GenKI-Lösungen kompatible KI-Architekturen und interoperable IT-Infrastrukturen nutzen und welche Empfehlungen zum weiteren Vorgehen für eine nachfolgende Studie gegeben werden können.

Über die Vorstudie

Die Vorstudie „Nachnutzung generativer KI-Systeme“ des Kompetenzzentrums Öffentliche IT (ÖFIT) am Fraunhofer FOKUS hat der IT-Planungsrat am 4. Februar 2026 veröffentlicht. Die Autoren Jens Tiemann und Dorian Wachsmann haben das Papier in Kooperation mit dem Kompetenzteam „Künstliche Intelligenz“ im Schwerpunktthema Datennutzung des IT-Planungsrats erarbeitet. Basierend auf ihren Recherchen zu den einzelnen Systemen haben sie eine initiale Referenzarchitektur entworfen, ein gemeinsames Begriffsverständnis etabliert und auch Interviews mit den Projektverantwortlichen geführt. Die Methodik ist in der Studie ausführlicher beschrieben, in der Untersuchung sind Eigenschaften der GenKI-Lösungen bis Oktober 2025 berücksichtigt.

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