Online-Dienste München knackt die Drei-Millionen-Marke

Von Serina Sonsalla 2 min Lesedauer

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Ein klarer Trend: Münchens Verwaltung wird digital genutzt. Über 300 Online-Services machen Behördengänge einfach, bequem und Termine überflüssig. Neue Funktionen wie Statusabfragen und Geodaten steigern zudem Transparenz und Benutzerfreundlichkeit.

Behördengang per Klick: Digitale Services werden in München ­stetig verbessert und ausgebaut. (Bild: ©  engel.ac – stock.adobe.com)
Behördengang per Klick: Digitale Services werden in München ­stetig verbessert und ausgebaut.
(Bild: © engel.ac – stock.adobe.com)

„Aus drei Millionen Behördengängen sind einfache und bequeme Behördenklicks geworden“, sagt Dr. Laura Dornheim, IT-Referentin und Chief Digital Officer (CDO) der Stadt München. Die aktuellen Zugriffszahlen bestätigen den Erfolg: In der Landeshauptstadt Bayerns wurde bereits mehr als drei Millionen Mal auf die städtischen Online-Services zugegriffen. Seit dem Start des stadteigenen Formularservers im Jahr 2020 entspricht das durchschnittlich rund 70.000 online ausgefüllten Formularen pro Monat.

Das Angebot der Stadt wächst kontinuierlich. Inzwischen stehen den Münchnerinnen und Münchnern mehr als 300 Online-Formulare zur Verfügung, mit denen sich zahlreiche Anliegen bequem von zu Hause oder unterwegs erledigen lassen. Besonders stark nachgefragt sind dabei einige zentrale Services: Das Kontaktformular der Servicestelle für Zuwanderung und Einbürgerung (SZE) im Kreisverwaltungsreferat wurde bereits mehr als 500.000 Mal aufgerufen. Es folgen der Bewohnerparkausweis mit über 200.000 Online-Anträgen sowie der Einbürgerungs-Quick-Check, der mehr als 150.000 Zugriffe verzeichnet.

Neue Funktionen, neue Fortschritte

Auch im vergangenen Jahr wurden die digitalen Angebote der Stadt gezielt weiterentwickelt. Mit der Einführung des Ticketsystems „Zammad“ können Bürgerinnen und Bürger den Bearbeitungsstand ihrer Anliegen erstmals jederzeit online einsehen. Das schafft mehr Transparenz im Verwaltungsprozess und reduziert gleichzeitig Rückfragen – ein Gewinn sowohl für die Nutzerinnen und Nutzer als auch für die Mitarbeitenden in der Verwaltung. Das System wird schrittweise auf weitere Services ausgeweitet.

Darüber hinaus wurden 2025 Geodaten in die Online-Anträge integriert. Standortinformationen lassen sich nun direkt digital abrufen und übernehmen, was die Antragstellung weiter vereinfacht und Fehlerquellen reduziert. Die neuen Funktionen tragen damit zu schnelleren Abläufen und einer insgesamt höheren Servicequalität bei.

Ein starkes Signal für die digitale Verwaltung

Die bisherigen Entwicklungen zeigen, dass digitale Services nicht nur eine Option sind. Millionen Münchnerinnen und Münchner nutzen und schätzen die Möglichkeit, ihre Anliegen online, transparent und unkompliziert zu erledigen. „Drei Millionen Wege, Papier, Zeit und Nerven gespart“, schrieb Dr. Laura Dornheim kürzlich auf LinkedIn. Sie freue sich über das große Vertrauen in die digitale Arbeit der Stadt und die hohe Akzeptanz der Online-Services.

„Wir werden natürlich weiter daran arbeiten, die Verwaltung zu digitalisieren – für alle Menschen in unserer Stadt“, so Dornheim. Die Drei-Millionen-Marke ist damit nicht nur ein Meilenstein, sondern auch ein Ansporn für die nächsten Schritte auf dem Weg zu einer modernen, nutzerorientierten Stadtverwaltung.

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