eGovernment-Wettbewerb

Mit nachhaltiger eGovernment- und IT-Strategie auf Platz eins

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Steuerung und Finanzen

Offenbar hat Hamburg früh erkannt, dass die Steuerung von Verwaltungsmodernisierung, IT und eGovernment in einem Stadtstaat am schlagkräftigsten ist, wenn sie aus einer Hand erfolgt. Die Konzentration dieser Aufgabenfelder in der Finanzbehörde war insoweit die entscheidende Ausgangsvoraussetzung, die seit 2008 erfolgte Fortentwicklung zu einer anforderungsgerechten CIO-Organisation logische Konsequenz daraus.

Damit einher ging der Ansatz, eGovernment- und IT-Ressourcen für die hamburgische Verwaltung zentral zu planen und zu steuern. Bei der Prüfung der von den Behörden und Ämtern zur Finanzierung angemeldeten Vorhaben wird eine Vollkostenbetrachtung zum Nachweis der Wirtschaftlichkeit vorgenommen.

Priorität haben insbesondere diejenigen Vorhaben, die einen unmittelbaren Beitrag zur Haushaltskonsolidierung leisten. Die Veranschlagung von Investitions- und Betriebsmitteln für eGovernment- und IT-Projekte in einem sogenannten „Globalfonds“ verschafft gerade in Zeiten knapper Kassen die notwendige Flexibilität, um zeitnah auf neue Entwicklungen – gegebenenfalls auch mit der unterjährigen Bereitstellung von Mitteln – reagieren zu können.

Doch damit allein wäre es nicht gelungen, den steigenden Anforderungen an Effizienz und Effektivität der hamburgischen Verwaltung Rechnung zu tragen. Frühzeitig hat sich Hamburg dafür entschieden, der ungesteuerten Vielfalt und dem Hang zum individuellen Wildwuchs im IT-Leben von Behörden und Ämtern ein Ende zu bereiten. Das Motto der Hansestadt lautet dabei: Soviel Standard wie möglich, soviel Individualität wie nötig.

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