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Kontinuierliche Weiterentwicklung
So gut Hamburg sich in den letzten Jahren positioniert hat – ohne eine kontinuierliche Hinterfragung etablierter Prozesse und Strukturen ist eine strategische Fortentwicklung nicht möglich.
Ein konkretes Beispiel dafür ist die in den Jahren gewachsene Erkenntnis, dass eine Reduzierung der Steuerungsverantwortung auf die Betrachtung der Sachmittelausstattung von Modernisierungsvorhaben einen zunehmend kritischen Erfolgsfaktor außer Acht lässt: die kurzfristige Verfügbarkeit von in IT-Projekten einsetzbaren Mitarbeitern. Die Finanzbehörde hat deshalb ihre Ressourcensteuerungskompetenz erweitert und die Einrichtung eines eigenen Fachkräftepools (Projekt- und IT-Spezialisten) vorangetrieben. Sie hat Verfahren etabliert, die eine unkomplizierte, schnelle und temporäre Unterstützung der Behörden und Ämter durch die Bereitstellung von Personal für ihre Projekte ermöglichen.
Um die Weiterentwicklung in die richtige Richtung voranzutreiben, ist zweifelsohne ein Gespür für das Erkennen der „richtigen Trends“ erforderlich. So hat sich Hamburg frühzeitig eines Schlüsselthemas zur Bewältigung der Herausforderungen der Zukunft angenommen: dem Ausbau der Kollaboration.
Gemeinsames Arbeiten auf Plattformen bietet neue Möglichkeiten, zum Beispiel beim Wissensmanagement, und schafft neue Kommunikationswege intern wie auch verwaltungsextern. Hamburg hat sich hier unter den Ländern einen Namen gemacht und hohe Fachexpertise erworben.
Dies gilt ebenso beim Thema Web 2.0 und den Einsatzmöglichkeiten in der Hamburger Verwaltung. Aktuell wird an einem Konzept für den Einsatz von Social Media, Web-2.0-Technologien und innovativen Beteiligungsformaten in der Verwaltung gearbeitet, um Behörden und Ämtern eine Unterstützung und Orientierung beim Einsatz von Web-2.0-Werkzeugen zu bieten.
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