Datenerhebung Mikrozensus 2024 startet

Von Susanne Ehneß 1 min Lesedauer

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Alle zehn Jahre findet die große Volkszählung, der Zensus, statt. Das letzte Mal im Jahr 2022. In abgespeckter Form gibt es jedoch jährliche statistische Erhebungen: den Mikrozensus.

Der Mikrozensus erfasst Bevölkerungsdaten.(©  CrazyCloud - stock.adobe.com)
Der Mikrozensus erfasst Bevölkerungsdaten.
(© CrazyCloud - stock.adobe.com)

Der Mikrozensus ist gestartet. Anders als der große Bruder Zensus findet diese Volkszählung jährlich statt. Zwischen Januar und Dezember 2024 werden dabei die Bewohner von rund 380.000 Haushalten und Gemeinschaftsunterkünften befragt. Die nach einem Zufallsverfahren ermittelten Bürgerinnen und Bürger entsprechen etwa einem Prozent der Bevölkerung.

Laut Statistischem Bundesamt werden dabei Themen wie Familie, Bildung, Arbeitsmarktbeteiligung, Staatsangehörigkeit und Migrationshintergrund, Einkommen und Lebensbedingungen sowie Internetnutzung abgefragt.

Die Ergebnisse des Mikrozensus bilden eine wichtige Grundlage für politische Entscheidungen, die das Leben der Menschen in Deutschland betreffen.

Statistisches Bundesamt

Die erhobenen Daten werden auf verschiedene Weise genutzt. Sie fließen beispielsweise in die Armuts- und Reichtumsberichterstattung der Bundesregierung und der Länder ein sowie in den Kinder- und Jugendbericht, den Familienbericht, den Bildungsbericht und den Integrationsbericht der Bundesregierung. Auch für die Vergleichbarkeit innerhalb der EU werden die Daten genutzt und beeinflussen dadurch zum Beispiel die Verteilung finanzieller Mittel aus den Regional- und Sozialfonds der EU.

Wie das Statistische Bundesamt betont, „sind der Datenschutz und die Geheimhaltung persönlicher Daten gewährleistet“. Die Daten werden anonymisiert und „ausschließlich in hochgerechneter Form veröffentlicht, so dass kein Rückschluss auf einzelne Personen möglich ist“.

Die ersten Ergebnisse des diesjährigen Mikrozensus werden voraussichtlich Ende März 2025 veröffentlicht.

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