Neue Wege der interkommunalen Zusammenarbeit

Landkreis Ludwigslust-Parchim und Stadt Schwerin gründen IT-Betrieb

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Die Aufgaben des neuen Unternehmens

Aufgabe des Kommunalunternehmens ist die Bereitstellung und Unterhaltung von Hard- und Software, sowie eines umfassenden technischen und konzeptionellen IT-Services für die beteiligten Gebietskörperschaften. Mit der Zusammenarbeit wird weiter das Ziel verfolgt, die Veränderungsprozesse in diesem Sektor zu optimieren.

Die KSM Kommunalservice Mecklenburg AöR wurde gegründet, um für den Landkreis Ludwigslust-Parchim und die Landeshauptstadt Schwerin mit der Nutzung vernetzter Informationstechnik neue Services für die Kunden der Kommunalverwaltungen gemeinsam kostengünstig und flächendeckend aufzubauen, neue Arbeits- und Kooperationsformen zwischen den Verwaltungen zu entwickeln und neue Steuerungsinformationen durch die Zusammenführung bislang getrennt gehaltener Daten zu gewinnen. Zukünftig soll der Service der KSM auch weiteren Kommunen zur Verfügung stehen.

Die Landeshauptstadt Schwerin und der Landkreis Ludwigslust-Parchim kooperieren bereits seit mehreren Jahren auf verschiedenen Gebieten der Verwaltung. Beispiele sind die Leitstelle Westmecklenburg sowie die gemeinsam von Stadt und Landkreis betriebene Kfz-Zulassung, der Fachdienst Vermessung und Geoinformation sowie der Fachdienst Veterinär- und Lebensmittelüberwachung.

„Interkommunale Zusammenarbeit ist in zahlreichen Bereichen ein geeigneter Lösungsansatz, um die Wirtschaftlichkeit und Qualität der öffentlichen Aufgabenerfüllung zu steigern“, sagt Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow.

„Gemeinsam lassen sich zahlreiche kommunale Aufgaben besser lösen, wenn Kräfte in guter Nachbarschaft gebündelt werden, während die Eigenständigkeit und Identität der einzelnen kommunalen Gebietskörperschaften gewahrt bleiben.“

So sieht es auch Wolfgang Schmülling, stellvertretender Landrat des Landkreises Ludwigslust-Parchim. „Wir arbeiten auf vielen Feldern erfolgreich mit der Landeshauptstadt zusammen. Das wird sich auch künftig bewähren. Wir erwarten durch dieses Kooperationsmodell beträchtliche Einsparungen und deutliche Synergieeffekte unter anderem durch die gemeinsame Nutzung von Fachverfahren.“

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