Smart Country Convention 2024 Klassentreffen in Berlin

Von Susanne Ehneß 4 min Lesedauer

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Zur Smart Country Convention haben sich Deutschlands Verwaltungsdigitalisierer in Berlin getroffen und die aktuellen Themen rund um die Modernisierung des Public Sectors besprochen.

I Don't Give A Fax: Die Smart Country Convention steht für unbürokratisches Vorgehen.(©  Messe Berlin GmbH)
I Don't Give A Fax: Die Smart Country Convention steht für unbürokratisches Vorgehen.
(© Messe Berlin GmbH)

Dass es eine erneute Rekordbeteiligung geben würde, daran zweifelte wohl niemand. Die Gänge, Stände und Veranstaltungsflächen der Halle 25 und des Hub27 auf der Messe Berlin waren zur diesjährigen Smart Country Convention (SCCON) sehr gut gefüllt. Veranstalter Bitkom spricht von mehr als 18.000 Teilnehmern, 400 Partnern und 650 Speakern auf insgesamt sieben Bühnen, zudem waren erstmals sieben Bundesministerien vertreten. „Mit 15.000 Teilnehmern hatten wir gerechnet, mehr als 18.000 kamen zur Smart Country Convention“, sagt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst. Die Digitalisierung von Verwaltungen, von Städten, Gemeinden und Behörden sei inzwischen auch in Deutschland ein „absolutes Top-Thema“. Dr. Mario Tobias, CEO der Messe Berlin, fasst es prägnant zusammen: „Die Smart Country Convention hat es erneut gezeigt – an den digitalen Ideen und Lösungen mangelt es uns in Deutschland nicht.“

Paradox vertraulich

Für welche Programmpunkte sie sich an den drei Tagen entscheiden, dürfte den Besucherinnen und Besuchern nicht leichtgefallen sein. Ein Muss war die Eröffnungs-Keynote von Bundesinnenministerin Nancy Faeser. „Wir haben als Bundesregierung mit dem im Juli in Kraft getretenen OZG 2.0 den Weg zur vollständigen Digitalisierung der Verwaltungsdienstleistungen geebnet“, sagte sie. „Der gezielte Austausch über Stadt- und Landesgrenzen hinweg war und bleibt dabei unverzichtbar, um neue Lösungen und Strategien zu entwickeln und Bürgerinnen und Bürger für diese zu gewinnen.“ Faeser, die auch Schirmherrin der Veranstaltung ist, bezeichnete diese als einen der wichtigsten Treffpunkte für den Wissenstransfer und den Austausch von Best Practices.

(v. l.) Hoher Besuch beim ZenDiS: Lydia Hüskens (Digitalministerin Sachsen-Anhalt), Elena Yorgova-Ramanauskas (Digitalministerin Saarland), Fabian Mehring (Digitalminister Bayern) und Martina Klement (CDO Berlin) informierten sich bei Jutta Horstmann (CEO ZenDiS) über openDesk.(©  Messe Berlin GmbH)
(v. l.) Hoher Besuch beim ZenDiS: Lydia Hüskens (Digitalministerin Sachsen-Anhalt), Elena Yorgova-Ramanauskas (Digitalministerin Saarland), Fabian Mehring (Digitalminister Bayern) und Martina Klement (CDO Berlin) informierten sich bei Jutta Horstmann (CEO ZenDiS) über openDesk.
(© Messe Berlin GmbH)

Tatsächlich ist der SCCON auch in diesem Jahr dieser Austausch gelungen. Durch die Kombination aus Kongress, Workshops, Expo und Networking in einer paradoxerweise fast schon vertraulichen Atmosphäre wurde viel berichtet, ausgetauscht und geplant. In zahlreichen Diskussionsrunden wurden im großen und kleinen Rahmen Pain Points angesprochen und Lösungen eruiert.

So lud beispielsweise der CDO-Zirkel des Nationalen E-Government Kompetenzzentrums zum Austausch, NeXT e. V. sprach über Netzwerke als Treiber der Digitalisierung, und zum gemeinsamen Frühstück-Networking luden der Münchener „Public Sector and Friends“-Stammtisch und der GovTech-Stammtisch aus Hamburg. Auch News wurden auf der SCCON verkündet: So starteten ­offiziell zur Messe beispielsweise die Wohnsitzanmeldung in Berlin, openDesk des ZenDis und der Smart-City-Marktplatz „Deutschland.Digital“.

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