Zukunftskongress 2023 Im Wandel der Zeit

Das Gespräch führte Natalie Ziebolz 6 min Lesedauer

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Der 9. Zukunftskongress Staat & Verwaltung, der vom 19. bis 21. Juni 2023 stattfindet, bringt wie gewohnt die großen Modernisierungsaufgaben unserer Gesellschaft auf den Tisch – erstmalig jedoch im WECC. Oliver Lorenz, CEO Wegweiser, im Interview über die neue Location, neue Formate und den genetischen Code der Veranstaltung.

Oliver Lorenz, CEO Wegweiser(Bild:  Nicole Braun Professional Photographer)
Oliver Lorenz, CEO Wegweiser
(Bild: Nicole Braun Professional Photographer)

Am 25.und 26. Juni 2013 fand der erste Zukunftskongress Staat & Verwaltung im Berliner Congress Center statt – vor mittlerweile zehn Jahren also. Zeit, einen kurzen Blick in die Vergangenheit zu werfen, bevor wir uns der diesjährigen Veranstaltung widmen. Damals erklärte Oliver Lorenz, CEO Wegweiser, im Gespräch mit eGovernment: Der Zukunftskongress „bietet der Wirtschaft eine gute Plattform, sich entweder durch Ausstellung, Workshops und/oder Beteiligung an den Foren in aktuellen Diskussionen strategisch und zugleich praxisorientiert zu positionieren, sich als Problemlöser und Partner mit eigenen Ideen, Produkten und Dienstleistungen in das Blickfeld von Entscheidungsträgern zu bringen.“ In den Mittelpunkt stelle man dabei ausschließlich das Thema Verwaltungsmodernisierung sowie angrenzende politische Fragen wie die Rolle des Staates oder Subsidiarität.

Die Zukunft gestalten

Das ist die DNA des Zukunftskongresses. Sie bildet auch in diesem Jahr die Grundlage für das geballte Programm mit Vertretern aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik – darunter etwa Bundesinnenministerin Nancy Faeser, Schirmherrin des Kongresses, die Staatssekretärin für Digitales, Judith Gerlach, sowie die CIOs Fedor Ruhose, Thomas Popp, Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer und Bundesbauministerin, Klara Geywitz.

Geplant sind insgesamt wieder über 120 Foren, Plenen, Werkstätten und Best-Practice-Dialoge, die auch heute noch neben allgemein strategisch-politischen Aspekten – wie der Reformfähigkeit von Bund und Ländern – die großen Zukunftsaufgaben und die Rolle von Staat und Verwaltung bei deren Lösung in den Fokus rücken. Während Themen wie Künstliche Intelligenz, Automatisierung oder das Metaverse dabei gerade erst an Bedeutung gewinnen, sind andere Aspekte seit zehn Jahren relevant: Das Personalmanagement mitsamt der Personal- und Kompetenzentwicklung etwa oder Fragen nach IT-Infrastruktur, Standards und Schnittstellen. Viele Aspekte der Verwaltungsmodernisierung sind eben kein einmaliges Projekt, es geht vielmehr um die kontinuierliche Weiterentwicklung von Staat und Verwaltung, das wiederholte Zusammenführen bestehender Werte mit neuen Technologien und Möglichkeiten, um Deutschland wettbewerbsfähig zu halten.

Aufbruch in neue Gefilde

Bewährtes mit Neuem kombinieren wollten auch die Veranstalter des Zukunftskongresses: In diesem Jahr findet die Veranstaltung erstmals in der denkmalgeschützten ehemaligen Lagerhalle 1 des Berliner WECC statt. Ein paar kurze Fakten hierzu: 2.700 Quadratmeter Fläche, zehn variabel bespielbare Räumen, Säle mit einer Deckenhöhe von 12,40m – viel Platz für Vorträge, Diskussionen und Ideen. Zwei Seminarschiffe mit Lounges bringen den Zukunftskongress zudem nicht nur an, sondern erstmals auch aufs Wasser.

„Am Ende haben wir nur Ideen, wie man Leute über Themen notwendiger Veränderungen zusammenbringen kann. Mit Leben füllen müssen sie die Teilnehmer allerdings selbst“, so Lorenz. Er selbst sei jedenfalls gespannt darauf, das WECC in den nächsten Jahren zusammen zu einem spannenden Ort für den Zukunftskongress zu entwickeln. „Ich freue mich daher sehr, dass wir, was Aussteller und Partner angeht, schon seit Anfang des Jahres ausverkauft sind.“ Insgesamt erwarte man in diesem Jahr rund 1.800 Teilnehmende.

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