Schleswig-Holstein

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Zusammenarbeit wird groß geschrieben

Zur Umsetzung dieses strategischen Ansatzes setzt man in Kiel auf eine kooperative Zusammenarbeit des Landes und der Kommunen. Diese wird seit 2003 auf der Basis der eGovernment-Vereinbarung des Landes und der Kommunen organisatorisch durch die Lenkungsgruppe eGovernment umgesetzt. Das Ziel ist, diese Kooperation mit den Schwerpunkten Organisation/Prozesse, Technik, Recht, Finanzierung zu optimieren.

Weiter ausgestaltet werden soll diese Zusammenarbeit durch das eGovernment-Gesetz des Landes, über das der Landtag in Kiel in Kürze entscheiden will.

Im Finanzministerium wirbt man für das neue Gesetz: „Mithilfe der elektronischen Verwaltung sollen die Behörden im nördlichsten Bundesland künftig bürgerfreundlicher, schneller, effektiver und kostengünstiger arbeiten. Durch das neue Gesetz wird es möglich, die elektronischen Verfahren aller Verwaltungsträger so aufeinander abzustimmen, dass die zu verarbeitenden Daten künftig ohne Komplikationen von allen betroffenen Stellen verarbeitet werden können.“

Der zuständige Staatssekretär im Finanzministerium Klaus Schlie ergänzt: „Bisher arbeiten Land, Kreise, Gemeinden und andere Behörden mit unterschiedlichen elektronischen Verfahren, die die Zusammenarbeit erschweren und durch erforderliche Anpassungen unnötige Kosten verursachten. Daher wollen wir gemeinsame Infrastrukturen, Basisdienste, Datenformate und Schnittstellen für den Austausch schaffen. So werden Doppelerfassungen vermieden, Fehlerquellen minimiert, die Verfahrensabwicklung beschleunigt und Kosten gesenkt.“

Für den Zeitraum von 2008 bis 2009 hat das zuständige Finanzministerium zudem eine zentrale eGovernment-Strategie mit einer Auflistung aller in den Landesressorts und Kommunen eingesetzten Lösungen vorgelegt. Auf der Grundlage dieser Strategie wollen das Land und seine Kommunen den Ausbau von eGovernment fortführen.

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