Kooperationsvereinbarung Hansestadt und Uni Bremen entwickeln KI-Strategie

Von Stephan Augsten 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die Freie Hansestadt Bremen und die Universität Bremen wollen den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der öffentlichen Verwaltung gezielt voranbringen. Ein entsprechendes Memorandum of Understanding haben jüngst Finanzsenator Björn Fecker und Uni-Rektorin Prof. Dr. Jutta Günther unterzeichnet.

Wollen für ein gemeinsames Verständnis der Bremer KI-Strategie sorgen (v.l.n.r.): Carola Heilemann-Jeschke, Dr. Martin Hagen, Prof. Dr. Jutta Günther, Finanzsenator Björn Fecker und  Prof. Dr. Dr. Björn Niehaves.(Bild:  Freie Hansestadt Bremen)
Wollen für ein gemeinsames Verständnis der Bremer KI-Strategie sorgen (v.l.n.r.): Carola Heilemann-Jeschke, Dr. Martin Hagen, Prof. Dr. Jutta Günther, Finanzsenator Björn Fecker und Prof. Dr. Dr. Björn Niehaves.
(Bild: Freie Hansestadt Bremen)

Die Freie Hansestadt Bremen ist überzeugt, dass der Nutzung von KI zur digitalen Transformation ein großes Potenzial innewohnt. Sie könne unter anderem dazu beitragen, wiederkehrende Aufgaben zu automatisieren, große Datenmengen auszuwerten und die Kommunikationskanäle beispielsweise um intelligente Chatbots zu erweitern. In Zusammenarbeit mit der Universität Bremen will man deshalb eine KI-Strategie für die Verwaltung entwickeln. Am 23. August 2024 haben Finanzsenator Björn Fecker und Uni-Rektorin Prof. Dr. Jutta Günther deshalb eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

In erster Instanz wollen die Beteiligten die Vision für den Einsatz von KI in der öffentlichen Verwaltung klar ausformulieren. Anschließend geht es an eine Bestandsaufnahme der digitalen Transformation, bevor Handlungsschwerpunkte identifiziert und konkrete Projektideen formuliert werden. Für die Entwicklung der KI-Strategie sind gut zwei Jahre vorgesehen, fachlich begleitet wird die Strategieentwicklung durch Professor Björn Niehaves, Leiter der Arbeitsgruppe „Digitale Transformation öffentlicher Dienste“ an der Universität Bremen.

Finanzsenator Björn Fecker erhofft sich vom zielgenauen Einsatz von KI eine schnellere Sachbearbeitung und kürzere Verfahrenszeiten: „Das entlastet die Beschäftigten, während sich die Service-Qualität für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen weiter verbessert.“ Prof. Dr. Jutta Günther empfindet die Zusammenarbeit und den damit verbundenen Wissenstransfer als Bereicherung und Erweiterung der bisher an der Universität Bremen geleisteten Tätigkeiten.

(ID:50144471)

Jetzt Newsletter abonnieren

Wöchentlich die wichtigsten Infos zur Digitalisierung in der Verwaltung

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung