Sachsen-Anhalt Eröffnung des „Klassenzimmers der Zukunft“

Von Serina Sonsalla 2 min Lesedauer

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Ein Klassenraum mit hybriden Lernkonzepten und einer modernen digitalen Ausstattung: In Halle eröffnete das „Klassenzimmer der Zukunft“ mit Greenscreens, Virtual Reality, 3D-Cutting, KI und Robotik. Das Projekt unterstützt den Bildungssektor und fördert die Kompetenzvermittlung von Lehrkräften und Lernenden. Dabei konnten sich die Teilnehmer einen ersten Eindruck verschaffen und die Anwendungen ausprobieren.

Ein interaktives und mit KI ausgestattete Klassenzimmer – mit dem digitalen Fortschritt eröffnen sich allerlei Möglichkeiten, für das Bildungssystem Kompetenzen und Wissen zu fördern.(© Zaleman – stock.adobe.com)
Ein interaktives und mit KI ausgestattete Klassenzimmer – mit dem digitalen Fortschritt eröffnen sich allerlei Möglichkeiten, für das Bildungssystem Kompetenzen und Wissen zu fördern.
(© Zaleman – stock.adobe.com)

Im „Klassenraum der Zukunft“ kommen moderne Raumkonzepte mit interaktiven Technologien zusammen: Die Bildungsinitiative von Dell Technologies und Intel eröffnete am 19. April in Halle an der Saale. Dort zeigten sie, wie künftig der ideale Klassenraum aussehen kann. Teilnehmer wurden durch einen Raum mit flexiblen Sitzecken, Stehtischen und Greenscreens geführt, die Gruppen- und Projektarbeiten erleichtern sollen. Greenscreens bieten die Möglichkeit, Präsentationen lebendiger zu gestalten und Geschichtszenen mit passenden Hintergründen nachzuspielen oder Nachrichtensendungen ortsunabhängig, aber mit Live-Schaltungen zu simulieren. Außerdem wurden noch ganz andere Technologien eingebaut: 3D-Cutting, Künstliche Intelligenz und Robotik – eine Ausstattung für hybride Lernkonzepte bietet sich dabei fachübergreifend für alle Bildungsgruppen an, sowohl für Lehrkräfte, Schüler, Studierende als auch Azubis.

Kinder wachsen mit Technologie auf, erleben den steten digitalen Wandel mit und experimentieren auch gerne mal mit der neuen Technik. Im Klassenraum der Zukunft können alle Teilnehmer Anwendungen ausprobieren und sich weiterbilden. Die jüngere Generation hat zum Beispiel die Chance, sich auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten. Kleine Flugobjekte, Drohnen und Virtual-Reality-Umgebungen führen Arbeitsbereiche der Elektrotechnik, Mechatronik, Robotik, Aerodynamik und Informatik zusammen und unterstützen beim Lernen und Aneignen von Kompetenzen, wie dem analytische Denken oder die Fähigkeit zu Problemlösungen. Vor allem kann das Wissen aus dem Arbeitsleben digital vermittelt werden, wodurch sich bereits Schüler besser auf die Zukunft vorbereiten können. Gefährlichere Arbeiten oder Situationen können vorher simuliert werden, bevor am realen Objekt gearbeitet wird, wie zum Beispiel die Instandsetzung einer Hochvoltbatterie.

Die Möglichkeit zur Weiterbildung bietet sich besonders auch für Lehrkräfte an, denn das Projekt soll für neue Technologien sensibilisieren und digitale Unterrichtsmethoden näherbringen. Dabei sollte nicht erst eine Anleitung gelesen werden müssen, sondern ganz intuitiv Geräte, Maschinen und KI verwendet werden können.

„Um einen zeitgemäßen Unterricht zu gestalten, gilt es, die Potenziale digitaler Möglichkeiten auszuschöpfen und innovative Konzepte zu erproben. Unser Klassenraum der Zukunft ist mehr als nur ein physischer Raum – er ist ein dynamisches Ökosystem, das faszinierende Einblicke in die Welt neuer Lehrmethoden ermöglicht“, informierte Tim van Wasen, Geschäftsführer Dell Technologies Deutschland. „Technologie ist aber nur ein Aspekt – die Lehrkräfte müssen über die digitalen Kompetenzen verfügen, die sie ihren Schülern beibringen wollen. Diese Kompetenzen vermitteln wir ihnen im Klassenraum der Zukunft. Der Standort Halle ist der erste Schritt unserer gemeinsamen Initiative mit Intel, weitere Projekte werden folgen.“

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