Best Practice Einsatz von Network Access Control in der kommunalen Verwaltung

Von Johannes Kapfer 2 min Lesedauer

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Offizielle Dienstgeräte, privat genutzte Laptops, zur Wartung eingesetzte Devices oder gar ein Hack von außen – den Überblick über ein Netzwerk zu behalten, gestaltet sich oft schwierig. Aus diesem Grund hat sich die Stadt Memmingen für ein Sicherheitspaket mit integrierter Topologie- und Network Access Control Funktion entschieden.

In Memmingen wird eine neue Lösung zur Datensicherheit eingesetzt(Bild:  bluedesign - Adobe Stock)
In Memmingen wird eine neue Lösung zur Datensicherheit eingesetzt
(Bild: bluedesign - Adobe Stock)

Der Anforderungskatalog an Systemadministratoren in der öffentlichen Verwaltung wächst kontinuierlich. Gerade in Hinblick auf die Cyberangriffe der jüngeren Vergangenheit werden immer stringentere und resiliente Sicherheitskonzepte notwendig.

Die Stadt Memmingen, die als eine der ältesten Ansiedlungen in Deutschland gilt, beschäftigt rund 750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Stadtverwaltung. Diese handhaben tagtäglich große Mengen sensibler Daten und auch sicherheitsrelevante Bereiche wie die städtische Abwasserversorgung werden vom Rathaus aus verwaltet. Als eines der größten Sicherheitsrisiken innerhalb der Memminger Stadtverwaltung wurde bei einer Überprüfung durch eine Cybersecurity-Firma der Umstand identifiziert, dass von den Verantwortlichen nicht immer lückenlos nachvollzogen werden konnte, wer wann und mit welchem Gerät mit dem Netzwerk der städtischen Verwaltung verbunden war.

Die Digitalisierung stellte die Stadtverwaltung vor neue Herausforderungen

Das Rathaus in Memmingen wird zukünftig besser vor Hackerangriffen geschützt(©  Stadt Memmingen)
Das Rathaus in Memmingen wird zukünftig besser vor Hackerangriffen geschützt
(© Stadt Memmingen)

Im Zuge des Digitalisierungsprozesses der Verwaltung und unter Berücksichtung der Erfahrungen der letzten Jahre hinsichtlich flexibler Arbeitszeitmodelle sowie der Möglichkeit, spezifische Verwaltungsprozesse aus dem Homeoffice heraus zu erledigen, wurde von den städtischen Systemadministratoren rund um Stefan Schönhals, Leiter des Amtes für Informations- und Kommunikationstechnik der Stadt Memmingen, festgestellt, dass die bisher eingesetzten Mittel eine Sicherheitslücke darstellten, welche es möglichst zeitnah zu beheben galt.

Durch die Anschaffung und den operativen Einsatz der Network Access Control-Lösung des Berliner Herstellers Macmon konnten laut Schönhals all diese Baustellen angegangen und nachhaltig behoben werden. Man sei nun dazu in der Lage jedem Gerät im Netzwerk – egal, ob es nun von einem Mitarbeiter oder einem externen Dienstleister verwendet wird – individuelle Freigaben zu erteilen. Zudem könne man durch die integrierte Topologie-Funktion der Software nutzen. Unter Topologie versteht man in diesem Fall die optische Darstellung des eigenen Netzwerks in einer Art Gebäudeplan, die es ermöglicht nachzuvollziehen, an welcher Netzwerkdose oder an welchem Accesspoint das entsprechende Device angeschlossen wurde. Im Ernstfall kann man somit Sicherheitsverstöße in Echtzeit lokalisieren, die Bedrohungslage einschätzen und gegebenenfalls direkte Gegenmaßnahmen einleiten.

Stefan Schönhals zufolge sorgt die Tatsache, dass es sich bei dem erworbenen Softwarepaket um ein Abo-Modell handelt, dafür, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Systemverwaltung entlastet werden. Als positiven Nebeneffekt kann man sich zudem sicher sein, dass das System stets dem neuesten Stand der Technik folgt.

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