eVergabe-Plattform des Bundes

Einheitliche Schnittstelle für die elektronische Vergabe

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Mehrere Lösungen

Das XVergabe-Projekt wurde Mitte 2012 vom Beschaffungsamt im EU-Parlament und der EU-eVergabe-Expertengruppe mit Teilnehmern aus ganz Europa vorgestellt, wobei auch die neue XVergabe-Schnittstelle in Form einer Live-Präsentation gezeigt wurde. Im Laufe dieses Jahres wird es verschiedene XVergabe-Lösungen geben. Damit rückt das große Ziel, dass Bieter zukünftig nur noch eine Bieteranwendung verwenden müssen, in greifbare Nähe. Die Bieterakzeptanz und die Beteiligung am digitalen Vergabeprozess kann auf diese Weise nachhaltig erhöht werden.

Auch wenn die Auftragsvergabe auf Bundesebene, insbesondere durch das Beschaffungsamt, den Ausgangspunkt der Bemühungen um die elektronische Vergabe bildet, so wäre eine Initiative wie XVergabe nicht ohne eine konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit verschiedensten Teilnehmern möglich gewesen.

Neben dem Beschaffungsamt arbeiten das BMI, das Bundeswirtschaftsministerium BMWi, das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), die Länder Bayern, Bremen, Hessen und Nordrhein-Westfalen sowie auf kommunaler Ebene die Stadt Montabaur mit. Beteiligt sind ferner Fachverbände wie Bitkom, BDI (Bundesverband der Deutschen Industrie), BME (Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft), ZDH (Zentralverband des Deutschen Handwerks), DStGB (Deutscher Städte- und Gemeindebund) und etliche Anbieter elektronischer Vergabelösungen.

Gut gerüstet

Laut einer kommenden EU-Direktive müssen Vergabeverfahren ab Mitte 2017 elektronisch abgebildet werden. Die elektronische Vergabe wird sich damit weiter verbreiten. Schon jetzt werden Bekanntmachungen und Vergabeunterlagen in Deutschland elektronisch bereitgestellt. Zusammen mit dem Projekt XVergabe dürfte die Bundesrepublik also bereits bestens für kommende Aufgaben aufgestellt sein.

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