Transparente Verwaltungsdigitalisierung in Hessen eGovSAD ermöglicht die Qualitäts- und Optimierungskontrolle von Online-Services

Von Natalie Ziebolz 2 min Lesedauer

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Um die Kontrolle und Optimierung digitaler Dienstleistungen gewährleisten zu können, haben sechs hessische Kommunen ein eGovernment Service- und Analyse-Dashboard (eGovSAD) entwickelt. Dieses soll nun allen hessischen Kommunen zur Verfügung gestellt werden.

Hessische Kommunen können mit eGovSAD Dashboard-Ansichten zur Auswertung erstellen.(Bild:  Andrey Popov – stock.adobe.com)
Hessische Kommunen können mit eGovSAD Dashboard-Ansichten zur Auswertung erstellen.
(Bild: Andrey Popov – stock.adobe.com)

Im Zuge der voranschreitenden Digitalisierung der Verwaltung setzen sechs hessische Kommunen – Marburg, Fulda, Gießen, Limburg, Offenbach und Wetzlar – auf ein innovatives Werkzeug. Das eGovernment Service- und Analyse-Dashboard (eGovSAD) wurde in den letzten zwei Jahren entwickelt und dient der Qualitäts- und Optimierungskontrolle der digitalen Angebote. Mit einem Budget von 868.320 Euro aus dem Geschäftsbereich der Hessischen Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung gefördert, soll das Dashboard nun allen Kommunen in Hessen zur Verfügung stehen.

„Behördengänge quasi vom Sofa aus sind unser Ziel. Aber diese müssen auch komfortabel und einfach zu nutzen sein“, erklärte Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus. Daher sei es äußerst sinnvoll, ein Tool zu haben, das Rückschlüsse zum Beispiel auf Nutzungszahlen und abgebrochene Vorgänge oder Zahlungsarten zulasse oder Feedback der Nutzenden ermögliche. „Denn nur so können Prozesse verbessert und die Verwaltungsdigitalisierung zu einem wirklichen Erfolgsprojekt werden“, schließt sie.

Das Dashboard-System, das vom kommunalen IT-Dienstleister ekom21 betrieben wird, stellt übersichtlich Nutzungskennzahlen und Nutzungs-Feedback von Online-Services dar. Durch Self-Service-Reports können Kommunen eigene Dashboard-Ansichten erstellen und somit eine tiefgehende Analyse leicht verständlich durchführen. „Die Kommunen versprechen sich dadurch einen Mehrwert an Transparenz, Optimierung, Standardisierung und Partizipation in den Fachämtern sowie bei Bürgerinnen und Bürgern und Unternehmen“, so das Hessische Ministerium für Digitalisierung und Innovation.

Nutzbar ist das Dashboard über die Digitalisierungsplattform Civento. Dort ist eine Schnittstelle zur Übernahme von Statistikdaten in Drittsysteme wie eGovSAD mit Auswertung- und Analysemöglichkeiten von Nutzungsdaten implementiert.

Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies aus Marburg betonte – stellvertretend für die antragstellenden Kommunen – die Bereicherung, die das Tools für die Verwaltungen darstellt, „denn genau so einfach, wie Bürgerinnen und Bürger unsere Online-Dienste nutzen, können wir nun nachverfolgen, wie sie angenommen werden.“ Ein gutes Beispiel sei die Anmeldung für den diesjährigen Neujahresempfang in Marburg. „Es ist schön zu sehen, wie gut das Online-Angebot angenommen wird. Noch wichtiger ist für uns jedoch, dass wir auch nachvollziehen können, was noch verbessert werden muss.“

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