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Die Visualisierung
Erfolgskritisch für die Plattform ist neben der Relevanz der bereitgestellten Daten insbesondere deren Transparenz, die durch nutzergesteuerte Visualisierungswerkzeuge gesteigert wird. Ziel der verwendeten Visualisierungen ist es, den Plattformnutzern einen möglichst instruktiven Zugang zu den bereitgestellten Daten und ihren jeweils lokalen Aspekten zu ermöglichen.
Der visuellen Aufbereitung der Plattforminhalte kommt eine zentrale Bedeutung für die zielgruppenadäquate Präsentation der Daten zu. Erst der visualisierte Vergleich der eigenen Situation mit dem Gesamtfeld der Daten in Deutschland oder im regionalen Kontext, ermöglicht eine bewertende Einschätzung der Situation.
Dabei ermöglicht es die grafische Darstellung der Strukturindikatoren in „Equalizer Charts“, regionale Benchmarks vorzunehmen.
Eine Besonderheit der Plattform ist die Möglichkeit für die Nutzer, von ihnen frei ausgewählte, regionalisierte Strukturindikatoren miteinander in Beziehung zu setzen. Diese „Motion-Charts“ sind animierte Balkendiagramme und Punktwolken, die ansonsten eher spröde Zahlen in anschaulicher Weise visualisieren.
Diese ursprünglich von Hans Rosling entwickelte Visualisierungstechnik für die Präsentation von Gesundheitsdaten, bietet sich auch für eine Betrachtung regionaler Arbeitsmärkte an und hilft den Akteuren bei der Entwicklung von Handlungsansätzen. So kann der Arbeitsmarktmonitor mit seinem Visualisierungstool Expertenrunden in den Regionen helfen, Zusammenhänge am Arbeitsmarkt besser zu verstehen. Um daraus abzuleiten, wo es sinnvoll und notwendig ist, Impulse zu setzen.
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