Im Jahr 2025 steht das Gesundheitswesen in Deutschland vor einer Reihe von tiefgreifenden Veränderungen, die durch die fortschreitende Digitalisierung, Vernetzung und Innovation geprägt sind. Die Gesundheitsversorgung wird weiterhin in ansteigendem Maße durch technologische Fortschritte beeinflusst, die sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich bringen. Dabei sind als Stichworte KI und elektronische Patientenakte zu nennen.
Die Digitalisierung hat in den letzten Jahren rasant an Fahrt aufgenommen. 2025 werden folgende fünf Trends besonders prägend sein:
Telemedizin und virtuelle Gesundheitsdienste: Die Nutzung von Telemedizin, einschließlich Videoanrufen und Online-Konsultationen, wird bis 2025 weiter zunehmen. Diese Entwicklungen ermöglichen eine schnellere, effizientere Kommunikation zwischen Patienten und Ärzten und bieten Patienten mehr Flexibilität in Bezug auf ihre Gesundheitsversorgung.
Elektronische Patientenakte: Die Einführung und Integration elektronischer Patientenakten (ePA) wird eine zentrale Rolle bei der Digitalisierung spielen. Diese Systeme erlauben eine nahtlose Dokumentation der Patientendaten und fördern die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Gesundheitsdienstleistern. Der Zugang zu vollständigen und aktuellen Informationen verbessert die Behandlungsqualität, erübrigt Mehrfachuntersuchungen wie Röntgenaufnahmen und reduziert Fehlerquellen.
Künstliche Intelligenz (KI) und Datenanalyse: KI wird zunehmend eingesetzt, um medizinische Daten zu analysieren und fundierte Entscheidungen zu treffen. Für das laufende Jahr wird erwartet, dass KI-gestützte Systeme Diagnosen verbessern, personalisierte Therapieansätze entwickeln und Risikoprognosen für Krankheiten erstellen.
Wearable-Technologien und Internet of Things (IoT): Tragbare Technologien, wie zum Beispiel Smartwatches und Fitness-Tracker, gewinnen an Bedeutung. Diese Geräte sammeln kontinuierlich Gesundheitsdaten der Nutzer, die für die frühzeitige Erkennung von Krankheiten und die Überwachung von chronischen Erkrankungen genutzt werden können.
Patient Empowerment und digitale Gesundheitsplattformen: Patienten übernehmen zunehmend Verantwortung für ihre eigene Gesundheit. Dafür bieten ihnen digitale Plattformen den Zugang zu Informationen, ermöglichen auch den Austausch mit Betroffenen und bieten Werkzeuge zur Selbstverwaltung ihrer Krankheits-, Genesungs-, Reha- und Präventionsdaten.
Herausforderungen der Digitalisierung
Trotz der positiven Entwicklungen gibt es auch zahlreiche Herausforderungen, die es im Kontext der Digitalisierung zu bewältigen gilt. Der Schutz sensibler Patientendaten hat höchste Priorität. Es müssen geeignete Maßnahmen für Datenschutz und Datensicherheit getroffen werden, um das Vertrauen der Patienten in die digitalen Systeme zu stärken. Die Implementierung neuer Technologien wird von Fachkräften nicht immer akzeptiert. Die Ausbildung und Schulung von Fachkräften sind entscheidend, um sicherzustellen, dass sie die neuen Systeme effektiv nutzen können und den damit verbundenen Wandel mitgehen. Die Einführung digitaler Gesundheitslösungen erfordert klare gesetzliche Regelungen und definierte interne Prozesse und Schnittstellen. Aktuelle Gesetze müssen möglicherweise überarbeitet werden, um den neuen Anforderungen und Technologien gerecht zu werden. Die Migration von Daten und die Integration neuer Systeme in bestehende Infrastrukturen stellen erhebliche technische Herausforderungen dar. Interoperabilität zwischen verschiedenen Plattformen ist essenziell, um einen reibungslosen Informationsfluss zu gewährleisten. Dabei müssen die Vertraulichkeit und der Manipulationsschutz von Daten oberste Priorität haben.
Sichere digitale Kommunikation im Gesundheitswesen
Ein wichtiger Meilenstein war die Einführung des elektronischen Rezepts Anfang 2024. Ab dem zweiten Quartal 2025 soll die elektronische Patientenakte bundesweit ausgerollt werden. Nun rücken neben den niedergelassenen Praxen vor allem Krankenhäuser und Kliniken in den Fokus der Digitalisierungsbemühungen. Im Mittelpunkt steht auch dort der Schutz von und der schnelle Zugriff auf sensible Patientendaten. Ein Schlüsselelement hierfür ist das Krankenhausinformationssystem (KIS), dessen Integrität vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT streng geprüft wird.
Eine der großen Herausforderungen für die Klinik-IT ist die Digitalisierung der Kommunikation zwischen allen Akteuren im Gesundheitswesen, um einen nahtlosen Übergang ins KIS zu schaffen.
Hier setzt die OfficeMaster Suite des Berliner Unternehmens Ferrari electronic an. Diese Lösung bietet einen sicheren und datenschutzkonformen Dokumentenaustausch innerhalb von IP-Netzwerken und integriert verschiedene Kommunikationskanäle wie Next Generation Document Exchange (NGDX), Fax, Voicemail oder SMS auf einer einzigen Plattform.
Über den Standard NGDX sorgt die Software für eine manipulations- sowie rechtssichere Übertragung der Dokumente und bildet die Basis für eine nahtlose, automatisierte Weiterverarbeitung im KIS. Dabei werden nicht nur die Dokumente selbst, sondern auch der Übertragungsweg verschlüsselt. Zusätzlich schließen Hashes jede Form von Manipulation auf dem Weg vom Absender zum Empfänger aus.
Automatisierte Datenverarbeitung für effizientere Patientenversorgung
In der OfficeMaster Suite wird die automatisierte Datenverarbeitung durch Optical Character Recognition (OCR) unterstützt, wenn ein Dokument nicht über NGDX versandt wurde. Diese Technologie erleichtert die Extraktion und digitale Weiterverarbeitung von Textinformationen, ohne dass medizinisches Personal diese manuell in das Zielsystem eingeben muss. Ein solcher Ansatz spart wertvolle Zeit der Mitarbeitenden.
Im Hinblick auf den gesamten Prozess der Digitalisierung im Gesundheitswesen ist es entscheidend, dass nicht nur Dokumente digitalisiert werden, sondern diese auch automatisch ausgelesen und weiterverarbeitet werden. Nur dann kann eine signifikante Entlastung des Personals erzielt werden und aktuellere digitale Informationen können zu einer besseren Patientenversorgung führen.
Nicht zuletzt integriert sich die OfficeMaster Suite nahtlos in die bestehende IT-Infrastruktur, da sie mit allen gängigen Kommunikationslösungen zusammen eingesetzt werden kann. Die Übertragung per sicherem NGDX-Standard funktioniert dabei einfach aus dem herkömmlichen E-Mail-System, so dass Anwender nicht umlernen müssen. Beide Faktoren senken die Kosten für die Einführung einer neuen Lösung, die die tägliche Arbeit erleichtert.
Mit der Cloud gegen den IT-Fachkräftemangel
Um das Investitionsbudget, IT-Personal und -Infrastruktur zu entlasten, setzen immer mehr Einrichtungen im Gesundheitswesen auf Cloud-Lösungen. Die OfficeMaster Suite bietet hierfür eine optimale Lösung, da sie über den Azure-Marketplace von Microsoft verfügbar und ohne Erweiterung der bestehenden IT-Landschaft nutzbar ist.
15 Jahre OfficeMaster Suite bei Gesundheit Nord
GESUNDHEIT NORD gehört zu den größten kommunalen Krankenhauskonzernen Deutschlands. Der Konzern setzt seit dem Jahr 2010 die OfficeMaster Suite von Ferrari electronic ein.
Der Klinikverbund, zu dem das Klinikum Bremen-Mitte, das Klinikum Bremen-Nord, das Klinikum Bremen-Ost und das Klinikum Links der Weser gehören, hält in Bremen einen Marktanteil von etwa 60 Prozent. Mehr als 100.000 stationäre und rund 150.000 ambulante Patienten werden in den Krankenhäusern der Gesundheit Nord jedes Jahr behandelt.
Ronald App ist Teamleiter Infrastruktur des Klinikverbunds, der seit 15 Jahren die Kommunikationslösung von Ferrari electronic betreut: „Trotz aller Digitalisierungsvorhaben und -bestrebungen ist die Fax-Technologie aus dem Klinikalltag noch nicht wegzudenken. Für den Austausch von Dokumenten mit personenbezogenen Daten außerhalb des Krankenhausinformationssystems ist die OfficeMaster Suite von Ferrari electronic im Bremer Krankenhausverbund Gesundheit Nord gesetzt. Das gilt vor allem für die externe Kommunikation mit Zubringerärzten, die sehr oft über keine IT-Infrastruktur für den sicheren digitalen Datenaustausch verfügen, aber auch intern in der Administration, wo wir rechtssichere Zustellnachweise benötigen, oder bei historisch gewachsenen Prozessen beim Dokumentenaustausch zwischen den Kliniken im Verbund. Dank des in Outlook integrierten Versands per E-Mail via NGDX bemerken die Anwender gar nicht, dass sie verschlüsselte Dokumente austauschen.“
Fazit
Die Umsetzung einer erfolgreichen Digitalisierung im Gesundheitswesen erfordert nicht nur die Bereitstellung technischer Lösungen, sondern auch die Berücksichtigung von Datenschutz, Sicherheit und Anwenderfreundlichkeit. Mit den aktuellen Entwicklungen und dem Einsatz fortschrittlicher Technologien wie der OfficeMaster Suite können Krankenhäuser, Medizinische Versorgungszentren und große Praxen jedoch einen großen Schritt Richtung Digitalisierung schaffen und die Vorteile für eine verbesserte Patientenversorgung voll ausschöpfen.
Kontakt
Ferrari electronic AG E-Mail: info@ferrari-electronic.de Telefon: 03328 455 90 Ruhlsdorfer Str. 138, 14513 Teltow www.ferrari-electronic.de
(ID:50371632)
Stand: 08.12.2025
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