Fachexpertise für bessere Entscheidungen Digitalrat in Sachsen-Anhalt startet in die zweite Amtszeit

Von Nicola Hauptmann 2 min Lesedauer

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Sie seien „wichtige Bindeglieder und Vermittler zur Praxis", ihre Expertise werde gebraucht, sagte Sachsen-Anhalts Digitalministerin Lydia Hüskens über die Mitglieder des Digitalrats. Der Rat setzt seine Arbeit daher fort und geht in die zweite Amtszeit.

Der Digitalrat Sachsen-Anhalt beim ersten Arbeitstreffen der neuen Amtszeit am 9. August 2024. Hier: Tobias Kremkau, CoWorkLand eG, und Ann Cathrin Riedel, Geschäftsführerin NExT e.V.(© Ministerium für Infrastruktur und Digitales LSA)
Der Digitalrat Sachsen-Anhalt beim ersten Arbeitstreffen der neuen Amtszeit am 9. August 2024. Hier: Tobias Kremkau, CoWorkLand eG, und Ann Cathrin Riedel, Geschäftsführerin NExT e.V.
(© Ministerium für Infrastruktur und Digitales LSA)

Seit Mai 2022 gibt es in Sachsen-Anhalt einen Digitalrat. Die aktive Mitwirkung von Expertinnen und Experten aus den Bereichen Wissenschaft und Zivilgesellschaft bei der Gestaltung und Steuerung der Prozesse des digitalen Wandels sei enorm wichtig, wie Sachsen-Anhalts Digitalministerin Dr. Lydia Hüskens bei der Gründung betonte. Nun steht fest: Der Digitalrat wird seine Arbeit fortsetzen und startet in eine neue Amtszeit.

Wir brauchen die Expertise der neun Fachleute, um mit Blick auf die weitere Digitalisierung in allen Lebensbereichen gute und vor allem punktgenaue Entscheidungen treffen zu können.

Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales

Als unabhängige, ehrenamtlich tätige Expertinnen und Experten in den Bereichen Technologie, Innovation und Digitalisierung seien die Beiratsmitglieder wichtige Bindeglieder und Vermittler zur Praxis. Zu diesen drei Bereichen sollen die Experten die Ministerin beraten. Ihre Themen können sie frei bestimmen, ein Schwerpunkt liegt aber in der Digitalisierung im ländlichen Raum. In der ersten Amtszeit konzentrierte sich der Digitalrat auf den Austausch mit den Kommunen zur Verwaltungsdigitalisierung und auf die Mitwirkung an der Strategie „Sachsen-Anhalt Digital 2030“.

Im Rahmen dieser Partizipationsphase, an der auch die Wirtschaftsverbände teilgenommen haben, wurde zum Beispiel ein Monitoring der Ziele eingefordert.

In der zweiten Amtszeit soll die Fortschreibung der Digitalstrategie im Fokus stehen.

Als neues Mitglied verstärkt Martin Jordan von der DigitalService GmbH des Bundes die Expertenrunde. Digitale Verwaltungsleistungen richtig gut zu machen, sei ein großes Thema, vor allem im ländlichen Raum, so Jordan. „Bürokratie zu verschlanken und diese inklusiv zu denken – das ist mein Ansinnen.“ Dabei setzt er auf Nutzerzentrierung: Schwerpunkt seiner Arbeit im Digitalrat werde es sein, „auf die Stimme der Nutzenden zu hören, die der Bürgerinnen und Bürger“.

Neu dabei: Martin Jordan, Digital Service GmbH des Bundes (l.); rechts: Tobias Kremkau.(© Ministerium für Infrastruktur und Digitales LSA)
Neu dabei: Martin Jordan, Digital Service GmbH des Bundes (l.); rechts: Tobias Kremkau.
(© Ministerium für Infrastruktur und Digitales LSA)

Das sind die Mitglieder des Digitalrates Sachsen-Anhalt:

  • Prof. Dr. Jana Dittmann, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OvGU), Fakultät für Informatik, Leiterin des Advanced Multimedia and Security Lab;
  • Prof. Dr.-Ing. habil. Sanaz Mostaghim, OvGU, Fakultät für Informatik, Fraunhofer Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVE;
  • Prof. Dr. Jürgen Stember, Hochschule Harz, Fachbereich Verwaltungswissenschaften und Präsident der Rektorenkonferenz der Hochschulen für den öffentlichen Dienst;
  • Sophie Vogt-Hohenlinde, Referentin im Public-Affairs-Team des Bitkom e.V.;
  • Ann Cathrin Riedel, Geschäftsführerin von NExT e.V., dem Expert:innen-Netzwerk für die digitale Transformation der Verwaltung;
  • Prof. Dr. Susanne Schmidt, OvGU, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, Leiterin des Lehrstuhls für Internationales Management;
  • Tobias Kremkau, CoWorkLand eG;
  • Gerald Swarat, Leiter des Berliner Büros des Fraunhofer Instituts für Experimentelles Software Engineering IESE und Co-Gründer des Co:Lab Denklabor & Kollaborationsplattform für Gesellschaft & Digitalisierung e.V. und
  • Martin Jordan, DigitalService

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