Veranstaltungsrückblick: 20 Jahre KISA Die digitale Zukunft für Mitteldeutschlands Kommunen

Von Serina Sonsalla 5 min Lesedauer

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Gemeinsamer Austausch und Stärkung des kommunalen Miteinanders – das sind die ­Ziele des KISA-Forums 2024. Zum 20. Jubiläum trafen sich deshalb Bürgermeisterinnen, ­Bürgermeister, Digitalbeauftragte, IT-Dienstleister und Amtsleitungen in der Börse ­Dresden. Im Interview gingen die Geschäftsführer Andreas Bitter und Daniela Leonhardt auf die besonderen Werte und Ziele der Veranstaltung und des sächsischen Zweckverbands ein.

Andreas Bitter, KISA-Geschäftsführer. (©  Kommunale Informationsverarbeitung Sachsen – KISA)
Andreas Bitter, KISA-Geschäftsführer.
(© Kommunale Informationsverarbeitung Sachsen – KISA)

Vor etwa 20 Jahren haben sich drei sächsische Zweckverbände für Datenverarbeitung zu einem großen Verband zusammengetan: zum Zweckverband Kommunale Informationsverarbeitung Sachsen ­(KISA). Seit 2004 sind sie damit ein strategischer Partner für ­Kommunen und bieten als IT-Dienstleister Services an. Mit über 276 Mitgliedern aus ganz Mitteldeutschland feierten sie am 28. August ihr 20. Jubiläum und luden dazu Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Digitalbeauftragte zur Börse in Dresden ein. Etwa 170 kommunale Vertreterinnen und Vertreter konnten den Vorträgen zu aktuellen Themen der Verwaltungsdigitalisierung lauschen, ­Fragen stellen und mitdiskutieren.

20 Jahre KISA
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Gemeinsam Verbindungen eingehen

„Netzwerken, Gespräche, erklären, aufklären, Vertrauen schaffen – das steht für uns im Vordergrund“, betonte Andreas Bitter, Geschäftsführer bei KISA. „Die Veranstaltung bietet den Kunden die Gelegenheit, sich untereinander zu vernetzen, Erfahrungen auszutauschen und sich gleichzeitig mit uns abzustimmen. Daraus entstehen dann beispielsweise die nächsten Beratungsgespräche“, ­erklärte er weiter.

Auch KISA-Geschäftsführerin ­Daniela Leonhardt betonte die ­Bedeutung des kommunalen ­Miteinanders und die Stärkung ­dessen durch einen gemeinsamen ­Austausch unter den Kommunen: „Das war unser Ziel für heute – ­neben dem Blick zurück.“

Der „Blick zurück“ umfasste die wichtigsten Erlebnisse in den ­vergangenen 20 Jahren seit Bestehen des Zweckverbands. Schon während der Begrüßung hielt Ralf Rother, Verbandsvorsitzender und Bürgermeister der Stadt Wilsdruff, eine Rede darüber, wie der sächsische Zweckverband seine Stärke gewonnen hat: Denn KISA hat sich in den letzten Jahren einen Namen gemacht – nun verfolgen sie Ziele in ganz Mitteldeutschland. Zuletzt konnten sie Thüringen als angrenzendes Bundesland für sich gewinnen. Ohne das Hauptaugenmerk auf das eigene Bundesland zu verlieren, betonte Bitter: „Der Fokus liegt auf Sachsen.“ Er ergänzte: „Für uns war klar, wenn die Leistungen und die Produkte, die wir anbieten, für sächsische Kommunen passen, dann passen die häufig und für gewöhnlich über die Bundeslandgrenze hinweg – Verwaltungsleistungen sind doch sehr ähnlich. Dann ist es auch immer ein Thema von regionaler Nähe.“

Dauerbaustelle in den Kommunen?

Das Thema Beratung hat insbesondere in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen: Laut Bitter stünden nämlich alle vor derselben großen Frage: „Wie verändern sich Verwaltung und Dienstleistung Richtung Bürger, und wie erbringt eine Verwaltung zukünftig mit den immer geringer werdenden Personalmöglichkeiten ihre Dienstleistungen?“ Und genau auf dieser Schnittstelle seien sie unterwegs, teilte der Geschäftsführer mit. Doch eins ist sicher und das führte er bereits während den Begrüßungen auf dem KISA Forum 2024 an: „Die Kommunale IT ist eine Dauerbaustelle.“

Eine Dauerbaustelle, an der man arbeiten muss. Daniela Leonhardt erklärte dazu Folgendes: „Unser Ziel ist es, dass wir möglichst ­umfassend unsere Kunden in all ihren Belangen unterstützen können. Wir haben nicht das Top-­Produkt, aber wir haben für verschiedene Lagen und Aufgaben der Verwaltung Produkte im Portfolio, welche die Arbeit erleichtern oder überhaupt erst ermöglichen. Unser Wunsch ist es, möglichst viele Bedarfe der Kommunen und Verbandsmitglieder aus unserem Haus bedienen zu können.“

Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, ihre Kunden auf dem Weg der digitalen Transformation zu begleiten. Dieser Prozess wird fortlaufend optimiert. Wie gelingt das? Durch eine strategische Partnerschaft und den Abgleich ihrer Portfolios mit der Lecos GmbH. Mehr dazu erklärte Bitter im Gespräch mit Sebastian Rauer, Geschäftsführer bei Lecos, am Morgen der Veranstaltung: Seit vielen Jahren sind beide Organisationen schon durch Mitgliedschaft bzw. Beteiligung miteinander verbunden. Nun wollen sie digitale Prozesse und Projekte aus einer zentralen Infrastruktur heraus vorantreiben.

Weiter geht es mit den Themen der Veranstaltung auf Seite 2.

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