Veranstaltungsrückblick: 20 Jahre KISA

Die digitale Zukunft für Mitteldeutschlands Kommunen

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Der Schwerpunkt liegt nach wie vor auf einer erfolgreichen Ende-zu-Ende-Digitalisierung in der Verwaltung. Rauer stellte dabei fest, dass es dafür aber Kommunen mit Bedarfen benötige, die sie auch angehen wollen. Neben Rechenzentren sei es laut Rauer ebenso wichtig, Services aus einer neuen Perspektive zu betrachten, um die ­digitale Infrastruktur sicherer und widerstandsfähiger zu gestalten. Deshalb werden Rechenzentren-Cluster weiterentwickelt, Services vorangetrieben und die Cyber­sicherheit weiter gestärkt.

Die Themen der ­Veranstaltung

Die Themen drehten sich um die Auswirkungen generativer KI auf die Verwaltung, Strategien zur ­Bekämpfung des Fachkräfte­mangels, Maßnahmen zur Gewinnung qualifizierten Personals sowie die Effizienzsteigerung in der Verwaltung durch eine End-to-End-Lösung. Dabei fanden die Fachvorträge in verschiedenen Räumen statt: Hamburg, Rotterdam, St. Petersburg und Florenz.

Gerade im Hinblick auf künftige Herausforderungen, aber auch auf aktuelle Hindernisse in den Verwaltungen, wurden Lösungsansätze für die Kommunen vorgestellt. Neben hilfreichen Plattformen gab es z. B. Informations- und Diskussionsrunden über das Onlinezugangsgesetz (OZG), zu Cyberresilienz oder Cloudifizierung sowie Automatisierung. Die Pausen zwischen den Präsentationen gaben Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam über die Chancen und Probleme zu reden.

20 Jahre KISA
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Am Vormittag lief beispielsweise ein Impulsvortrag mit Praxisteil: „Wissen – das ungenutzte Potenzial?“ im Raum Rotterdam. Robin Vogel, Dozent in der Hochschule Meißen (FH), berichtete über ­theoretische Ansätze im Bereich Wissensmanagement und sagte: ­„Wissen ist das, was wir daraus machen.“ Ergänzend zu seinem Vortrag stellte Christoph Grosswardt, Geschäftsführer von Cogniport, das Webportal „acadeMe“ vor. Die Plattform ist für jeden, der mitwirken will und zeigt ausschließlich den Inhalt, der für die jeweilige Verwaltung relevant ist. „Jeder Mitarbeiter kann partizipieren. Die Erfahrungen der ­Verwaltungsmitarbeiter werden integriert und können von jedem eingesehen werden, wie z. B. von KISA“, teilte Grosswardt mit. Außerdem können Grafiken produziert, implementiert und geteilt werden. Zur selben Zeit – im Raum St. Petersburg – setzten Digital-Lotse Frank Lichnok vom Sächsischen Städte- und Gemeindetag e.V. und KISA-Produktmanagerin Sabine Sarfert den Schwerpunkt auf die digitale Transformation in Kommunen: Welche Möglichkeiten bieten sich an, und welche Rolle nimmt eine erfolgreiche Ende-zu-Ende-Lösung darin ein? Später auf der Bühne des Hauptsaals (Hamburg) stand Thomas Schmidt, Geschäftsführer der Komm24 GmbH, gemeinsam mit der KISA-Geschäftsführerin Rede und Antwort zu Themen rund um das OZG.

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