Künstliche Intelligenz für die Verwaltung Aleph Alpha kommt nach Bayern

Von Susanne Ehneß 1 min Lesedauer

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Das Bayerische Staatsministerium für Digitales arbeitet künftig eng mit dem deutschen KI-Unternehmen Aleph Alpha zusammen. Wie Digitalminister Dr. Fabian Mehring bekannt gab, wird das Start-up einen Standort in München eröffnen und gemeinsam mit der Digitalagentur byte das Thema Künstliche Intelligenz vorantreiben.

Digitalminister Dr. Fabian Mehring(©  StMD)
Digitalminister Dr. Fabian Mehring
(© StMD)

„Die vereinbarte Zusammenarbeit erzeugt gewaltigen Rückenwind für eine innovative bayerische Staatsverwaltung und bedeutet einen weiteren Meilenstein auf unserem Weg zu einem modernen Digitalstaat“, betont Bayerns Digitalminister Mehring. „Mit diesem Coup bauen wir Bayerns Spitzenposition bei KI auch in der Verwaltung weiter aus.“

Aleph-Alpha-Gründer Jonas Andrulis freut sich über die Kooperation mit der bayerischen Regierung. Klares Ziel ist die Einführung von KI in der Verwaltung – um „somit für alle Bürger und Unternehmen des Freistaats echte Mehrwerte, beispielsweise durch die Beschleunigung von Verwaltungsverfahren, zu generieren“. Der Nutzer soll dabei stets die Kontrolle über die KI-Lösungen behalten, die fortan gemeinsam von Aleph Alpha mit der byte und dem Digitalministerium entwickelt werden.

Im ersten Schritt sollen Prototypen der byte auf Aleph Alphas Plattform abgebildet und mit Verwaltungsmitarbeitern getestet und weiterentwickelt werden. „Dies umfasst unter anderem Anwendungen zur automatischen Erzeugung von Übersetzungen, FAQ-Listen, Zusammenfassungen, Verweisen auf kontextrelevante Gesetzestexte und zum Herausarbeiten von Kernaussagen aus Dokumenten“, heißt es aus Bayern. Die Daten bleiben dabei in Bayern, das ist dem Digitalminister wichtig. Das Rechenzentrum stehe in Bayreuth.

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