Katastrophenschutz

Zusammenarbeit durch unterstützende KI

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Diese zusätzliche Assistenz kann entscheidend sein, da in einer Krise jede Sekunde zählt. Auf diese Weise können Mitarbeiter in Notrufzentralen wertvolle Zeit sparen und wichtige Informationen rasch finden. Die Disponenten können schnell mit den Einsatzkräften vor Ort kommunizieren und Informationen über den Ort des Geschehens liefern. Für Städte und Kommunen, die Zugang zu automatisierten Tools wie unterstützender KI haben, kann eine 360-Grad-Abdeckung des vom jeweiligen Ereignis betroffenen Gebiets angeboten werden. Dies ermöglicht es, schneller und intelligenter auf die Vorfälle vor Ort zu reagieren. Wenn die Daten genau sind und verantwortungsvoll genutzt werden, kann unterstützende KI nicht nur die öffentliche Sicherheit erhöhen, sondern auch die Effizienz der wichtigsten Teammitglieder bei Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben.

Mit einem cloudbasierten Kollaborationsportal, das unter anderem auf KI basiert, lassen sich Einsatzkräfte bei Überschwemmungen rasch auf gleichen Informationsstand bringen. Die federführende Behörde sendet zum Beispiel eine E-Mail an eine Vielzahl von Abteilungen und Behörden auf lokaler, Landes- und Bundesebene und stellt ihnen einen Link zur Verfügung, der sie über wenige Mausklicks mit dem Portal verbindet. So können die Beteiligten – je nach eingeräumten Rechten – auf das gemeinsame Lagebild zugreifen. Wetterwarnungen erreichen jeden, und Wasserversorger können Gefahrenhinweise zu möglichen Wassereinbrüchen aufgrund eines überlasteten Kanalnetzes versenden. Energieversorger können melden, wo die Stromversorgung unterbrochen ist. Straßenbehörden informieren organisationsübergreifend über Straßensperrungen. Sollten Wasserstände weiter steigen und Evakuierungen notwendig werden, können Hilfsorganisationen alarmiert werden, um in den am stärksten betroffenen Gebieten Evakuierungszentren einzurichten.

Koordinierte Reaktion ist entscheidend

Der Klimawandel bringt mehr Starkregen-Ereignisse, Überschwemmungen, Brände und Stürme, aber auch Dürren mit sich. Bei all diesen Szenarien ist die Zeit für Ersthelfer, Rettungs- und Polizeikräfte sowie technische Hilfsorganisationen von entscheidender Bedeutung. Daher ist die Zusammenarbeit eines der wichtigsten Faktoren. Die Herausforderung besteht darin, dass die verschiedenen Verwaltungseinheiten und Organisationen mit unterschiedlichen Zuständigkeitsbereichen nicht die gleichen Systeme verwenden und dass die Koordinierung der Hilfsmaßnahmen per Telefon, Funk und E-Mail nicht effizient und nicht mehr zeitgemäß ist. Außerdem ist es immer noch zu häufig der Fall, dass die notwendigen Kontaktinformationen seit der letzten Katastrophe nicht mehr auf dem neuesten Stand sind.

Der Vorteil von cloud-basierter Zusammenarbeit besteht darin, dass nicht alle Beteiligten im selben System arbeiten müssen, um im Krisenfall ein gemeinsames Lagebild zu erhalten. Es wird nur ein Computer mit Internetzugang benötigt, um mit jeder anderen angeschlossenen Behörde und Organisation zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten.

Andreas Schenck
ist Country Manager Deutschland und Österreich für Hexagons Safety, Infrastructure & Geospatial division.

Bildquelle: Hexagon

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