Wahl-O-Mat Wen soll ich wählen und wenn ja, wie viele?

Von Johannes Kapfer 1 min Lesedauer

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Die Bundestagswahl steht kurz bevor und die bpb hat, wie auch in der Vergangenheit, den zur Wahl stehenden Parteien Fragen gestellt. Eine Auswertung der geleisteten Antworten – und damit eine valide Vergleichbarkeit der Parteiprogramme – kann ab jetzt im Wahl-O-Mat eingesehen werden.

Die Bundestagswahl am 23. Februar wird auch aus Sicht der Verwaltungsdigitalisierer mit Hochspannung erwartet.(©  alphaspirit –  stock.adobe.com)
Die Bundestagswahl am 23. Februar wird auch aus Sicht der Verwaltungsdigitalisierer mit Hochspannung erwartet.
(© alphaspirit – stock.adobe.com)

Es ist beinahe schon zur Tradition geworden. Zu sämtlichen Wahlen der vergangenen Jahre – auf Bundes- wie Landesebene – hat die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) ihr Wahlempfehlungstool „Wahl-O-Mat“ bereitgestellt. Auch für die Bundestagswahl, welche am 23. Februar stattfinden wird, gibt es das Tool. Es steht seit wenigen Minuten der Allgemeinheit unter der offiziellen Webseite www.wahl-o-mat.de zur Verfügung.
Insbesondere in politisch aufgeladenen Zeiten wie diesen kann ein Blick in den Wahl-O-Mat dabei helfen, die innerhalb der Parteiprogramme geäußerten, unterschiedlichen Positionen aufzudröseln und nach eigenen Präferenzen zu sortieren.

Vor allem die Positionen zu den Bereichen Migration und Sicherheit haben sich bei den etablierten Parteien seit der vergangenen Wahlperiode teilweise signifikant geändert. Stichwort Taurus.

Eine der Hauptzielgruppen für den Wahl-O-Mat stellen die Erstwählerinnen und Erstwähler dar, also diejenigen, die nach dem 26. September 2021 ihr 18. Lebensjahr vollendet haben.

Diese Alternativen gibt es

Wenngleich der Wahl-O-Mat das etablierteste Angebot seiner Art darstellt, gibt es dennoch etliche Alternativen, welche interessierten Bürgerinnen und Bürgern Wahlinformationen zur Verfügung stellen.

Die Open Knowledge Foundation bietet mit dem Real-O-Mat und Vote Swiper mit dem WahlSwiper ähnliche Optionen an. Ein weiteres Tool ist der Wahl-Kompass der Universität Münster.

Der Vorteil dieser Alternativen ist eine mitunter „frischere“ beziehungsweise aufgeräumtere Optik, welche an Online-Dating-Plattformen oder Social Media Programme wie Instagram erinnern. Dadurch sollen insbesondere Personen, welche bislang wenig Interesse an politischen Inhalten gezeigt haben, auf spielerische Art an die Materie herangeführt werden.

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