Podcast Unbürokratisch #33: Der Servicestandard und das liebe Geld

Von Nicola Hauptmann 2 min Lesedauer

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Unser Schwerpunkt ist diesmal der Servicestandard: Martin Jordan (DigitalService) und Ralf Käck (BMI) berichten von der gemeinsamen Arbeit mit über 40 Organisationen. Außerdem sprechen wir über die Forderungen der Kommunen nach Geldern aus dem „Sondervermögen Infrastruktur".

(© VIT)
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Wir starten mit der finanziellen Lage in den Kommunen: Diese ist ernst wie schon lange nicht mehr, das zeigen die ersten Ergebnisse des diesjährigen OB-Barometers des Deutschen Instituts für Urbanistik. Institutsleiter Prof. Dr. Carsten Kühl sieht es als notwendig an, „dass Bund und Länder einen beträchtlichen Anteil der Mittel aus dem Sondervermögen den Kommunen bereitstellen“. Für die Bereitstellung der Mittel sprechen sich auch Helmut Dedy, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, und Burkhard Jung, Vizepräsident des Deutschen Städtetages, aus. Es geht jedoch nicht nur um Geld. Beide fordern einfachere Genehmigungsverfahren und Auftragsvergaben. Der Bürokratie-Aufwand für die städtischen Verwaltungen sei viel zu hoch, kritisiert Dedy. „Mehr Geld hilft nur halb so viel, wenn wir es weiter so kompliziert ausgeben müssen wie bisher“, sagt Jung. „Bund und Länder müssen uns endlich vertrauen“.

Zum erst kürzlich veröffentlichten Servicestandard, der DIN SPEC 66336, geben Martin Jordan vom DigitalService und Ralf Käck, Referent im BMI, Einblicke. Sie erklären, warum es so wichtig war, die DIN SPEC gemeinsam mit über 40 Organisationen zu erarbeiten, wie sie das in nur drei Monaten geschafft haben – und wie Verwaltungen den neuen Standard für sich nutzen können.

Weitere Themen in dieser Folge:

  • Verwaltungsdigitalisierung jetzt auch in Farbe: Wie Berlin seine Online-Services bekannt macht
  • Am 24. März senden wir live mit den anderen Public-Sector-Podcastern Torsten Frenzel, Dr. Dorit Bosch, Franz-Reinhard Habbel und Felix Schmitt.

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