Forschungskooperation „Umweltinformationen digital 4.0“ – LUBW präsentiert Ergebnisse

Von Stephan Augsten 2 min Lesedauer

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Eine Augmented-Reality-App, ein Chatbot und ein Dashboard zur Umweltdaten-Visualisierung. Das sind die drei Projektergebnisse, die die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg, kurz LUBW, als Ergebnis der Forschungskooperation „Umweltinformationen digital 4.0“ präsentieren kann.

Drei Projekte, darunter das Teilprojekt „Umweltdaten 4.0“ sollen dabei helfen, die Lebensqualität in Baden-Württemberg zu verbessern.(Bild:  LUBW)
Drei Projekte, darunter das Teilprojekt „Umweltdaten 4.0“ sollen dabei helfen, die Lebensqualität in Baden-Württemberg zu verbessern.
(Bild: LUBW)

Die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) hat die Ergebnisse ihrer vierjährigen Forschungskooperation „Umweltinformationen digital 4.0“ vorgestellt. Das Projekt wurde im Rahmen der Digitalisierungsstrategie des Landes gefördert und zielte darauf ab, innovative Technologien für einen einfacheren Zugang zu Umweltinformationen zu nutzen.

Die LUBW arbeitete hierfür mit Partnern aus Wissenschaft und Naturschutz zusammen, darunter das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Hochschulen Karlsruhe und Furtwangen sowie das Naturschutzzentrum Karlsruhe-Rappenwört (NAZKA). Drei Schwerpunkte standen im Fokus der Forschung: Datenmanagement, KI-unterstützte Suchmaschinen und digitale Wissensvermittlung.

Projektleiterin Dr. Lisa Hahn-Woernle erklärte dazu: „Mit der Nutzung von Augmented Reality und Chatbots als digitale Ergänzung zu den bisher vorhandenen Schautafeln beschreiten wir neue Wege der Wissensvermittlung im NAZKA.“ Im Teilprojekt „Umwelt digital 4.0“ entstand unter anderem die Augmented-Reality-App „AuenExpedition“, die den Auenerlebnispfad des NAZKA um digitale Inhalte wie 3D-Welten und interaktive Spiele erweitert.

Das Teilprojekt „Umweltsuche 4.0“ entwickelte eine intelligente Suchmaschine, die dank künstlicher Intelligenz umgangssprachliche Suchanfragen den passenden Fachbegriffen zuordnen kann. Ein Ergebnis ist der Chatbot „KarlA“, der als digitale Rangerin Wissen über die Karlsruher Rheinauen vermittelt. Im Rahmen des Unterprojekts „Umweltdaten 4.0“ wurden wiederum Lösungen zur effizienten Bereitstellung von Umweltdaten erarbeitet. Dabei ging es unter anderem um die Übertragung von Echtzeitdaten, etwa für Luftmessungen oder Gewässerpegel

Schutz vor Folgen des Klimawandels

LUBW-Präsident Dr. Ulrich Maurer unterstrich in seiner Eröffnungsrede das Ziel, mit Digitalisierung den Alltag zu vereinfachen, das Leben aller zu bereichern und angesichts des Klimawandels auch vor dessen Folgen zu schützen: „Im Mittelpunkt der Digitalisierungsstrategie stehen die Menschen in Baden-Württemberg.“ Er fügte hinzu: „Wir stehen an der Schwelle einer neuen Ära: Wir bilden nicht nur ab, was war und ist.“ Wie in den Bereichen Klimafolgenforschung und Hochwasservorhersage werde man sukzessive für weitere Themengebiete wahrscheinliche Szenarien darstellen können.

Die in den Projekten entwickelten Technologien sollen nun schrittweise in den Regelbetrieb integriert werden. So fließen beispielsweise Ergebnisse bereits in die Verbesserung der Suche auf den Landesumweltportalen ein.

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