Landtagswahl in Rheinland-Pfalz Transparenz als oberste Prämisse
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Der Landeswahlleiter von Rheinland-Pfalz, Marco Ludwig, berichtet im Gespräch mit eGovernment über Cybersicherheit und das Vertrauen in demokratische Wahlen. Außerdem erläutert er, weswegen analoge Prozesse noch lange nicht ausgedient haben.
Der 22. März 2026 rückt näher – für die meisten Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz ein Datum, das noch in relativer Ferne scheint. Für Marco Ludwig und sein Team im Statistischen Landesamt ist dieser Sonntag jedoch der Höhepunkt monatelanger Vorbereitungsarbeit. Als Landeswahlleiter trägt Ludwig die Verantwortung für einen der fundamentalsten demokratischen Prozesse unseres Landes. Im Gespräch mit eGovernment gewährt er Einblicke in die Herausforderungen moderner Wahlorganisation und erklärt, wieso bei immer schneller fortschreitender Digitalisierung das bewährte, analoge Prinzip seine Daseinserechtigung behält.
Die Ruhe vor dem Sturm
„Tatsächlich würde ich sagen, diese sechs Wochen vor der Wahl sind die entspannteren in unserem Leben“, beginnt Ludwig das Gespräch überraschend gelassen. „Interessanter, spannender oder bewegter waren jetzt die letzten Monate.“ Die eigentliche Hochphase lag für die Landeswahlleitung konkret zwischen Dezember 2025 und dem 14. Januar 2026, als der Landeswahlausschuss über die Zulassung der Parteien entschieden hatte. Die Vorbereitungen hingegen hätten bereits im März 2025 begonnen, also ein Jahr vor dem eigentlichen Wahltag.
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