Überblick: Strategien der Bundesländer
Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern zur digitalen Souveränität

Von Serina Sonsalla 3 min Lesedauer

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Die Bundesländer haben auf Anfrage der Redaktion Stellung bezogen und ihre Ziele, Strategien und Maßnahmen im Umgang mit digitalen Abhängigkeiten sowie ihren Kurs in Richtung Open Source dargelegt.

Dr. Heiko Geue, Digitalisierungsminister von Mecklenburg-Vorpommern, und Milen Starke, Digitalstaatssekretärin von Thüringen. (Bild:  © Canva / Ministerium für Finanzen und Digitalisierung MV / TSK, Andreas Pöcking)
Dr. Heiko Geue, Digitalisierungsminister von Mecklenburg-Vorpommern, und Milen Starke, Digitalstaatssekretärin von Thüringen.
(Bild: © Canva / Ministerium für Finanzen und Digitalisierung MV / TSK, Andreas Pöcking)

„Thüringen hat als erstes Bundesland eine eigene Verwaltungscloud auf Basis von Open-Source-Software (OpenStack) aufgebaut und in Betrieb genommen“, erklärt Digitalstaatssekretärin Milen Starke. „Grundsätzlich gilt das Prinzip, Open-Source-Produkte dort einzusetzen, wo es wirtschaftlich sinnvoll und technisch möglich ist.“ Thüringens eGovernment-Strategie verankert zur Stärkung digitaler Souveränität das Ziel, möglichst flexibel zwischen mindestens zwei Anbietern proprietärer Software wechseln zu können. „Auf dieser Grundlage betreiben wir ein bewusstes Risikomanagement unserer Abhängigkeiten, insbesondere bei neuen IT-Beschaffungen“, heißt es dort. Allerdings setzt Thüringen bereits seit einigen Jahren auf bewährte Open-Source-Lösungen, die zentral im Thüringer Landesrechenzentrum betrieben werden, wie etwa Nextcloud, OpenProject und OpenTalk.

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