Die Bundesregierung ist verpflichtet, die Umsetzung der Richtlinie zu kontrollieren und regelmäßig darüber zu berichten (© momius - stock.adobe.com)
Barrierefreiheit

Gesetzliche Regelungen für barrierefreie IT

Knapp zehn Prozent der deutschen Bevölkerung gelten als schwerbehindert. Dies umfasst noch nicht die Menschen mit leichter Sehbeeinträchtigung oder Hörschädigung. Entsprechend höher dürfte die Gesamtzahl derjenigen sein, die aufgrund von Behinderungen oder Erkrankungen im Alter keinen Zugang zu Webseiten oder ­mobilen Anwendungen haben. Die neue europäische Richtlinie für barrierefreie Webseiten, die seit dem 23. September 2019 gilt, soll Abhilfe schaffen.

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Die Luca-App soll Restaurantbesitzern und Veranstaltern helfen, die Erfassung der Kontakte der Besucher ohne Zettelwirtschaft zu erledigen (© Wirestock – stock.adobe.com)
Kontaktnachverfolgung in der Corona-Pandemie

Luca-App: Wie ist der aktuelle Stand in den Bundesländern?

Die Zukunft der Luca-App zur Nachverfolgung von Kontakten in der Corona-Pandemie ist in fast allen Bundesländern mit einer Luca-Lizenz noch offen. Während in Schleswig-Holstein schon entschieden ist, den Vertrag mit dem privaten Betreiber zu kündigen, prüfen zwölf Länder dies erst, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. Drei Länder haben keinen Vertrag: Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen, einzelne Gesundheitsämter nutzen die App dort aber auch.

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Offene Systeme haben den Vorteil, dass Schwachstellen im Quellcode schnell erkannt und behoben werden können (© denisismagilov - stock.adobe.com)
Quelloffene Abwehr

Mit mehr Offenheit gegen Hackerangriffe

Hackerangriffe nehmen immer weiter zu. Von Privatperson bis zu globalen Unternehmen kann sich niemand sicher sein, nicht selbst Opfer einer Attacke zu werden. Und da sich die Täter immer neue Methoden überlegen, ist es an der Zeit, über Gegenmaßnahmen nachzudenken. Eine davon könnte der vermehrte Einsatz von Open-Source- sein.

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Die digitale Identität im Smartphone soll alltägliche Prozesse und Verwaltungsleistungen vereinfachen (© Prostock-studio - stock.adobe.com)
Gesetzentwurf der EU zu eIDAS 2.0

Die Digitalisierung der Brieftasche: Identity Wallets

Im Juni stellte die EU-Kommission einen Gesetzesentwurf für eIDAS 2.0 und damit einen Plan für digitale Identity Wallets, die „EU eID“, vor. Dem Entwurf zufolge müssen alle europäischen Mitgliedsstaaten ihren Bürgern mindestens eine Identity Wallet zur Verfügung stellen. Dabei geht es nicht um eine zentrale europäische oder nationale Wallet, sondern vielmehr soll ein europaweiter Standard für Identity Wallets geschaffen werden.

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Bildergalerien

Kernstück der EU-Whistleblower-Richtlinie ist die Einführung eines anonymisierten Meldekanals, eines Hinweisgebersystems (© Daniel Beckemeier - stock.adobe.com)
Auswirkung auf Behörden

Kommunen und die EU-Whistleblower-Richtlinie

Der öffentliche Sektor befindet sich nicht erst seit Inkrafttreten des Onlinezugangsgesetzes in einem kontinuierlichen Wandel. Verwaltungen der Zukunft sollen deutlich schneller, effizienter und nutzerfreundlicher werden. Damit einhergehend wächst auch der Wunsch nach mehr Transparenz und Rechtssicherheit. Die Einführung digitaler Hinweisgebersysteme, wie sie die aktuelle EU-Whistleblower-Richtlinie (oder auch EU-Hinweisgeberrichtlinie genannt) fordert, kann hierfür einen, wenn nicht sogar den entscheidenden Beitrag leisten.

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