Eine Testumgebung für die digitale Brieftasche Start der Sandbox für die EUDI-Wallet

Von Serina Sonsalla 1 min Lesedauer

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Die EUDI-Wallet kommt 2027 – aber testen kann man sie schon jetzt: Das Bundesdigitalministerium und die Bundesagentur für Sprunginnovationen stellen eine „Sandbox“ bereit, in der Unternehmen, Verwaltungen und Organisationen zentrale Funktionen erproben können. Die Testergebnisse fließen direkt in die Weiterentwicklung der EUDI-Wallet ein.

Die staatliche EUDI-Wallet soll persönliche Dokumente und Identitätsdaten sicher in einer digitalen Brieftasche vereinen.(Bild: ©  nurnobi - stock.adobe.com / KI-generiert)
Die staatliche EUDI-Wallet soll persönliche Dokumente und Identitätsdaten sicher in einer digitalen Brieftasche vereinen.
(Bild: © nurnobi - stock.adobe.com / KI-generiert)

Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) und die Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND) stellen eine Testumgebung für die EUDI-Wallet bereit: Mit der Bereitstellung der „Sandbox“ können Organisationen zentrale Funktionen der digitalen Brieftasche bereits jetzt ausprobieren und konkrete Anwendungsfälle erproben. Unternehmen, Organisationen und Verwaltungen können sich dadurch gezielt auf die kommende Integration und Nutzung vorbereiten. Die Sandbox stellt deshalb eine wichtige Voraussetzung für die Einführung der Wallet-App dar, denn die Ergebnisse der Testreihen fließen in die Weiterentwicklung der jeweiligen Anwendungsfälle ein und tragen maßgeblich zur technischen Umsetzung und Gestaltung der staatlichen EUDI-Wallet bei.

Bundesminister Dr. Karsten Wildberger betonte: „Unsere Sandbox ist ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung der Wallet. Damit legen wir den Grundstein für eine sichere, datenschutzkonforme Nutzung in Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft.“ Die Testumgebung soll Organisationen aber auch dauerhaft begleiten und bildet deshalb bereits einen zentralen Baustein der EUDI-Wallet-Umgebung.

Zunächst ermöglicht sie die Nutzung der digitalen Identifikation auf Basis von Personenidentifizierungsdaten (PID). Anschließend können Organisationen elektronische Nachweise (Electronic Attestations of Attributes, EAA) erproben – und auch weitere Funktionen sollen folgen.

Die schrittweise Einführung der EUDI-Wallet ist für Anfang 2027 geplant. Dann können Bürgerinnen und Bürger ihren digitalen Personalausweis sowie weitere Dokumente und Nachweise – beispielsweise den Führerschein – auf dem Smartphone nutzen. In einem späteren Schritt sollen auch alternative Wallet-Anbieter die Möglichkeit erhalten, ihre Lösungen zertifizieren zu lassen und offiziell als EUDI-Wallet in Deutschland einzusetzen.

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