Case Study: Gebührenfinanzierter Dienstleister hat Kosten gesenkt

So behalten Kommunen die Personalkosten im Griff

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Maik Ziegler, Vertriebsbeauftragter des auf den öffentlichen Bereich spezialisierten Softwareanbieters GfOP, erklärt den Nutzen einer Personalkostenplanung.

Welchen Stellenwert hat Personalkostenplanung heute im öffentlichen Bereich?

Ziegler: Die Personalkosten stellen einen erheblichen Kostenblock in allen dienstleistungsorientierten Unternehmen und somit auch in Öffentlichen Verwaltungen dar. Hinzu kommt die rechtliche Pflicht, diese Kosten zur Planung der Öffentlichen Haushalte in Ansatz bringen zu müssen. Die Personalkosten für mehrere Jahre in die Zukunft zuverlässig zu prognostizieren ist das Ziel der Personalkostenplanung.

Wodurch zeichnet sich eine zuverlässige Personalkostenplanung aus?

Ziegler: Zuverlässigkeit stellt auf der einen Seite auf die fachliche Richtigkeit ab, das heißt die Genauigkeit, mit der die bestehenden rechtlichen, organisatorischen und einzelfallbezogenen Rahmenbedingungen berücksichtigt werden können. Auf der anderen Seite müssen die Plankosten zeitnah und ohne intensive Einarbeitung in die rechtliche Materie ermittelbar und nachvollziehbar sein.

Was können diese Organisationen Ihrer Ansicht nach tun, um ihre Personalkostenplanung zu optimieren?

Ziegler: Das Ermitteln der Plankosten ist für sich selbst ein personalintensiver Prozess. Grundsätzlich gilt: Je genauer die Planung, desto zeitintensiver deren Erstellung. Dies hat sich insbesondere mit der Einführung der doppischen Personalkostenplanung im kommunalen Bereich bemerkbar gemacht. Daran ändert auch der Einsatz eines professionellen Softwareprodukts nichts. Allerdings liegt das Zeitaufkommen bereits nach kurzer Einarbeitungszeit auf einem deutlich niedrigeren Niveau, die Ergebnisse sind genauer und die Auswertungsmöglichkeiten vielfältiger. Durch die Berücksichtigung und Anbindung bestehender Systeme entstehen zusätzliche Mehrwerte.

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