Cybersecurity Sachsen und das BSI arbeiten künftig enger zusammen

Von Johannes Kapfer 1 min Lesedauer

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Im Schnitt finden in Deutschland täglich 375 Cyberangriffe auf Strukturen des Public Sector statt. Um dieser Gefahr entgegenzutreten, wird Sachsen in Zukunft stärker mit dem BSI kooperieren. Eine entsprechende Vereinbarung wurde unterzeichnet.

Sachsens CIO Professor Thomas Popp und BSI-Präsidentin Claudia Plattner bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung.(©  Maik Gärber | Sächsische Staatskanzlei)
Sachsens CIO Professor Thomas Popp und BSI-Präsidentin Claudia Plattner bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung.
(© Maik Gärber | Sächsische Staatskanzlei)

„Ohne Sicherheit ist Alles Nichts.“ Mit diesen Worten stellte Professor Thomas Popp, Staatssekretär für Digitale Verwaltung und Verwaltungsmodernisierung und Beauftragter für Informationstechnologie (CIO) im Freistaat Sachsen, eine neue Kooperationsvereinbarung vor, die der Freistaat an diesem Dienstag mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) geschlossen hat. Die Vereinbarung erstreckt sich über acht Handlungsfelder und soll insbesondere die Cyber- und Informationssicherheit in Sachsen stärken. Nach Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland ist Sachsen nun das sechste Bundesland, das über solch eine Vereinbarung verfügt.

Während der Unterzeichnung betonte BSI-Präsidentin Claudia Plattner, dass diese Kooperationsvereinbarung als Kompass für eine strukturierte Zusammenarbeit diene und einen entscheidenden Beitrag zur Erhöhung der Cyberresilienz in Deutschland leiste. „Eine intensive Kooperation, die auf einem schnellen und möglichst umfassenden gegenseitigen Informationsaustausch basiert, ist dabei ein Grundpfeiler“, führte Plattner weiter aus. Darüber hinaus würde sie das Engagement aller Beteiligten im Freistaat Sachsen persönlich freuen. Der BSI-Standort in Freital sorge zudem für kurze Wege.

Die Informationssicherheit stelle eine elementare Grundlage für unser Verwaltungshandeln dar, erörterte Thomas Popp im weiteren Verlauf. Man müsse den Bedrohungen aus dem Cyber-Raum mit vereinten Kräften begegnen. Sachsen habe diesen Umstand frühzeitig erkannt und arbeite daher seit fünf Jahren erfolgreich mit dem BSI zusammen. Durch die nun unterzeichnete Vereinbarung würde diese Zusammenarbeit intensiviert, so Popp.

Beide Partner werden von nun an noch intensiver bei der Cyberabwehr zusammenwirken und sich wechselseitig bei IT-Sicherheitsvorfällen unterstützen. Darüber hinaus sollen gemeinsame Aufklärungskampagnen und Sensibilisierungsvorträge hinsichtlich Cybersecurity stattfinden.

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