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Sicherheit durch Redundanz

Die beiden Rechenzentren, die derzeit erstellt werden, haben eine fast identische Infrastruktur und sind angelegt für gegenseitiges Backup. Nach den Wünschen von Dataport hat Akquinet spezielle Sicherheitsvorkehrungen geschaffen, um möglichen Ausfällen durch Schäden, Angriffe oder menschliches Versagen vorzubeugen: Alle Sicherheitssysteme existieren laut Akquinet in jedem der beiden Gebäude doppelt und unabhängig voneinander, so dass sich die Rechenzentren beispielsweise bei einem Stromausfall rund 72 Stunden selbst mit Strom versorgen und dabei weiter unter Volllast arbeiten können sollen.
Auch der Zutritt wird durch ein Sicherheitssystem gesteuert: Per Karte gelangen Personen oder Waren nur in jene Räume, die für sie freigegeben wurden.
Nach Fertigstellung wird das Hambuger Rechenzentrum Level „Tier 3 extended“ erreichen, im Verbund mit dem zweiten Datacenter soll es laut Akquinet Level-4-zertifiziert sein.
Effizienz

Positiv wollen die Rechenzentren auch bei der Energieeffizienz abschneiden. In der zweiten Ausbaustufe sollen die Gebäude unter Volllast einen PUE-Wert von 1,3 erreichen. Das bedeutet, dass „nur noch“ 30 Prozent der eingesetzten Energie ineffizient verbraucht werden. Erreicht wird dies durch Quantum-Kältemaschinen und „Coolwalls“ statt der normalerweise eingesetzten Umluft-Kühlgeräte.
Laut Akquinet kommen zudem Materialien und Anlagen mit hoher Lebensdauer und guten Recycling-Optionen zum Einsatz. Bemerkenswert ist die Nutzung der Abwärme am Hamburger Standort: Ein Teil des Gebäudes wird durch eine Turnhalle überbaut, die durch die Abwärme des Datacenters geheizt werden soll.
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