Registermodernisierung Navigieren mit der Registerlandkarte: Die erste Ausbaustufe ist online

Von Serina Sonsalla 1 min Lesedauer

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Die erste Ausbaustufe der Registerlandkarte ist online: Das Bundesverwaltungsamt hat zusammen mit dem Statistischen Bundesamt ein Tool entwickelt, welche das Navigieren durch die Metadaten von über 280 Registern möglich macht. Die Registerlandkarte schafft nicht nur mehr Transparenz, sondern informiert über die Anschlussfähigkeit, Relevanz sowie Schnittstellen und soll weiter ausgebaut werden.

Die Registerlandkarte enthält Registerinformationen wie Name, Beschreibung, Kategorisierung, Rechtsgrundlagen, technische Informationen, Verknüpfungen zu Leistungen und Nachweisen. (© rrice – stock.adobe.com)
Die Registerlandkarte enthält Registerinformationen wie Name, Beschreibung, Kategorisierung, Rechtsgrundlagen, technische Informationen, Verknüpfungen zu Leistungen und Nachweisen.
(© rrice – stock.adobe.com)

In den deutschen Verwaltungen existieren über 280 Register. Allein im Meldewesen sind es etwa 5.500 registerführende Stellen – die Übersicht über die Registerlandschaft war aufgrund föderaler Strukturen bisher vielfältig und unübersichtlich. Basierend auf Datenbeständen der Verwaltungsdaten-Informationsplattform (VIP), die bereits einen Überblick über bestehende Register verschafft, hat nun das Bundesverwaltungsamt zusammen mit dem Statistischen Bundesamt die erste Version der Registerlandkarte (RLK) online gestellt: www.registerlandkarte.de.

Die RLK ist ein Tool in der Registermodernisierung, das dem Projektmanagement und der Dokumentation dient – mit ihr kann man nicht nur durch die Registerlandschaft navigieren, sie bietet auch Informationen zu Merkmalen, Anschlussfähigkeit, Schnittstellen zum Verbund, Fachstandards und mehr. Dabei handelt es sich stets um Metadaten.

Die Registerlandkarte schafft so mehr Transparenz und erleichtert die Umsetzung des Once-Only-Prinzips: Für Bürger und Bürgerinnen besteht der Vorteil, dass Daten oder Nachweise nicht mehrfach je Register neu erfasst oder nachgewiesen werden müssen. Dafür waren eben detaillierte Informationen über Register und geführte Datenbestände notwendig, sodass Verwaltungsleistungen mit den dafür notwendigen Nachweisen verknüpft und anschließend durch die Registerdaten navigiert werden kann. Die Datenhaltung erfüllt dabei die Grundsätze der Datensparsamkeit, der Effizienz und der Wirtschaftlichkeit. Außerdem soll die Registerlandkarte noch weiterentwickelt und schrittweise ausgebaut werden.

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