Smart City

Nachhaltig smart – smart nachhaltig

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Kleine Stadt mit großer Wirkung

Auch die Stadt Geestland hat die Potenziale der Smart City erkannt. Die niedersächsische Kommune im Landkreis Cuxhaven wurde 2018 und 2022 mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet und ist eine von 28 geförderten Smart-City-Modellkommunen des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB). Nachhaltigkeitsstrategie und Klimaschutzkonzept der Stadt bildeten deswegen eine wichtige Basis für die Entwicklung der Smart-City-Strategie.

Britta Murawski ist Referentin des Bürgermeisters in Geestland und zuständig für das Nachhaltigkeitsmanagement Smart City. Sie erklärt: „Die Digitalisierung soll uns helfen, aktuelle und kommende Herausforderungen ganzheitlich anzugehen. Wir können Prozesse in allen Lebensbereichen effizienter gestalten.“

Mit dem Ziel der integrativen und nachhaltigen Stadtentwicklung behandelt Geestlands Smart-City-Strategie deswegen fokussiert acht Handlungsfelder:

  • Mobilität
  • Energie
  • Bildung
  • (Land-)Wirtschaft
  • Gesundheit, Pflege und Ernährung
  • Wohnen, Leben, Freizeit
  • Nachhaltige digitale Stadtentwicklung
  • Digitalisierung (übergreifend)

Doch die Strategie ist nicht der erste Schritt der Stadt hin zu einer Smart City. Schon zuvor wurden einzelne Projekte verwirklicht. So werden unter anderem nicht nur Straßenlaternen intelligent gesteuert, unter anderem sind auch bereits digitale Mängelmelder und eMobility-Lösungen für Mitarbeiter der Stadt im Einsatz.

Die Stadt zeigt, wie es funktionieren kann. Dennoch sind noch nicht viele Städte und Kommunen schon so weit wie Geestland. Warum das so ist, erklärt Britta Murawski. Es müsse klar differenziert werden zwischen Stadt und Land. Kleinere oder ländlichere Städte und Kommunen hätten andere Probleme und Bedarfe als große, weshalb die Anwendungsfälle für smarte Technologien gezielt ausgesucht werden müssten. „Jede Kommune muss ihre eigene Smart City hinsichtlich Lebenswirklichkeit und Lebensraum ihrer Einwohner und Einwohnerinnen entwickeln“, so Murawski. Eine Technologie, die in einer Stadt sinnvoll ist, ist das also nicht auch unbedingt in einer anderen.

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