Intensivstation

Monitor optimiert Krankenhaus-Abläufe

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Das Leitwarte-Projekt

Im Projekt Leitwarte wird eine Systemlösung für eine zentrale Leitwarte auf der Intensivstation entwickelt. Die innovative Leitwarte soll den herstellerübergreifenden Austausch von Medizingeräte- und Labordaten sowie Daten aus der Krankenhaus-IT (KIS) erlauben.

Die vorliegenden heterogenen Daten (Messdaten, Texte, Bilder, Videos) aus verschiedenen Quellen sollen fusioniert und kombiniert werden, um eine intelligente Alarmierung und Entscheidungsunterstützung zu erlauben. Im Projekt wird eine adaptive Datenvisualisierung sowie berührungslose Mensch-Technik-Interaktion entwickelt, die das Personal der Intensivstation optimal bei der Arbeit unterstützen sollen.

Für das Leitwarte-System werden ebenfalls Konzepte und Maßnahmen für die sichere Dokumentation und Archivierung der Patientendaten unter Gewährleistung des Datenschutzes entwickelt. Der Begriff Proxemik stammt vom lateinischen Wort „proximus“ und steht für „der Nächste“. Die Proxemik ist ein Teilgebiet der Psychologie und der Kommunikationswissenschaften. Sie untersucht, wie sich räumliche Entfernung auf die Interaktionen von Menschen und Dingen auswirkt.

Der Proxemic-Monitor ist ein Teilprojekt des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördertem Verbundprojekts „Leitwarte“, das noch bis Februar 2017 läuft. Die Partner sind: Cubeoffice GmbH, G.punkt medical services, Dr. Hornecker Software-Entwicklung und IT-Dienstleistungen, Yacoub Automation GmbH, Universitätsklinik Aachen, Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI.

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