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Nachhaltigkeit ist das Gebot der Stunde
Von 2002 bis 2030 wird sich der Energiebedarf der Welt laut der Internationalen Energieagentur (IEA) verdoppeln. Diesen Anstieg verdanken wir größtenteils dem Weltbevölkerungswachstum von heute rund sechs Milliarden auf dann zirka zehn Milliarden Menschen sowie dem wirtschaftlichen Nachholbedarf in den Schwellen- und Entwicklungsländern. Während der Energiebedarf in Ländern wie Indien und China das Angebot übersteigt und dem Thema große Wichtigkeit beigemessen wird, hält sich das Interesse in den entwickelten Ländern in Grenzen. Schließlich sind dort die Infrastrukturen vorhanden, aber leider veraltet – entsprechend wird bis zum Geht-nicht-mehr gewartet und aufgerüstet.
In Deutschland sieht Rapp beim City-Management ganz andere Schwerpunkte als etwa in den USA oder China. Während diese Länder oft mit Problemen wie Stromausfall, Netzüberlastung oder veralteten Telefonleitungen kämpfen, liegt laut Rapp in Deutschland mit seinen hochentwickelten und modernen Infrastrukturen – insbesondere in den neuen Bundesländern – ein großes Potenzial vor allem bei Energiespar-Verträgen. Denn: Alte Heizanlagen, Billigbauweise und veraltete Vergaberichtlinien blasen in vielen Gebäuden einen Großteil der Energie im wahrsten Sinne des Wortes in die Luft. So haben die Siemens-Experten festgestellt, dass alleine durch eine neue Klimaanlage und Heizung oder durch den Austausch der Leuchtmittel in vielen Fällen Einsparungen von bis zu 20 Prozent möglich sind.
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Link: Siemens AG
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