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Microsoft Hyper-V als Basis einer Private Cloud

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Seit März 2011 wird die Software mit dem Service Pack 1 um notwendige Verbesserungen im Speichermanagement erweitert. Bisher war es nur möglich Arbeitsspeicher mit einer statistischen Größe anzugeben. Mit dem Dynamic Memory hingegen, wird die Speicherkonfiguration der Virtual Machine erweitert, indem jeweils ein Start- und Maximalwert definiert wird und zukünftig die Zuweisung dynamisch erfolgt. Diese Form der Ressourcennutzung wurde bisher nur von Mitbewerbern erbracht.

IaaS auf Basis von Hyper-V

Betrachtet man nun bei Microsoft die möglichen Modelle einer Cloud, so sticht Infrastructure as a Service (IaaS) für den Betrieb auf Basis von Hyper-V heraus. Mit Iaas können Infrastrukturressourcen, wie etwa Rechenleistung, Server, Netzwerk und Storage, als Dienstleistungen bezogen werden. Auf keinem anderen Hypervisor läuft Windows 7 im Bereich der Desktop-Virtualisierung so ressourcenschonend wie auf Hyper-V.

Ergänzt wird Hyper-V an dieser Stelle durch das Self-Service-Portal 2.0, dem der Virtual Machine Manager 2008 R2 zugrunde liegt. Damit wird dem Nutzer ein bedarfsgerechtes virtuelles Rechenzentrum präsentiert, ohne dass er sich mit physischen Ressourcen und deren Auslastung auseinandersetzen muss. Dabei kann er auf eine Bibliothek von Vorlagen und Ressourcen zurückgreifen, die ihn bei seiner Arbeit unterstützen.

Ein Vorteil von IaaS liegt in der Skalierbarkeit. Die zugrunde liegende Hardware kann je nach Anforderung erweitert oder reduziert werden. Dies ermöglicht eine schnelle Reaktion auf Veränderungen, ohne die Userumgebung zu involvieren sowie die bestmögliche Auslastung der vorhandenen Hardware.

Schlusswort

Ob und inwieweit sich die Virtualisierungssoftware von Microsoft durchsetzen wird, wird letztendlich von Faktoren wie Kosteneffizienz, Performance, Administrierbarkeit und Sicherheit abhängen. Mit VMware ESXi und Citrix XenServer existieren starke Konkurrenten, die der Lösung von Microsoft in nichts nachstehen. Doch Microsoft befindet sich auf einem guten Weg und wer auf Windows setzt, ist mit Hyper-V gut bedient.

Die IT-Infrastrukturen von Behörden werden zunehmend von Virtualisierungstechnologien geprägt. Der Bezug von Microsoft-Software wird durch den Rahmenvertrag geregelt, den das Bundesministerium des Innern für alle Bundesbehörden und -verwaltungen hält. Dadurch empfiehlt sich die Hyper-V Lösung noch aus einem weiteren nicht unwesentlichen Grund: sie kann von der Öffentlichen Verwaltung mit einem Kostenvorteil bezogen werden.

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