Künstliche Intelligenz Microsoft: Bei KI achtsam bleiben

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Microsoft-Chef Satya Nadella ist zuversichtlich, dass Software mit Künstlicher Intelligenz auch in Zukunft ein Werkzeug unter Kontrolle der Menschen bleiben wird. Auf dem Weg zu Programmen, die sich selbst verbessern können, lägen noch viele Zwischenschritte, betonte Nadella am Dienstag. „Und wir als Menschen sind gut darin, sehr mächtige Technologie mit einer Menge Regeln, Regulierung und Sicherheits-Standards zu nutzen.“

Künstliche Intelligenz muss durch den Menschen kontrolliert werden(©  lassedesignen - stock.adobe.com)
Künstliche Intelligenz muss durch den Menschen kontrolliert werden
(© lassedesignen - stock.adobe.com)

Menschliche Fähigkeiten wie kritisches Denken würden in der Zukunft möglicherweise sogar noch wichtiger werden, prognostizierte der Microsoft-Chef bei der Verleihung des Axel Springer Awards in Berlin. Er verwies auf ein altes Zitat von Apple-Gründer Steve Jobs, der den Personal Computer einst als Fahrrad fürs Gehirn bezeichnet hatte – weil er den Kopf genauso effizienter mache wie ein Zweirad die menschliche Fortbewegung. „Ich denke, wir haben jetzt eine Dampfmaschine fürs Gehirn, wir haben ein Upgrade. Und die Frage ist, was können wir mit einer Dampfmaschine fürs Gehirn machen?“, sagte Nadella.

Man dürfe die Technik nicht sich selbst überlassen und müsse achtsam bleiben, mahnte der Tech-Manager zugleich. „Wir werden sicherstellen müssen, dass die Maschinen den Menschen und den menschlichen Interessen dienen.“

Die Laudatio bei der Preisverleihung hielt der Bundesminister für Digitales und Verkehr, Volker Wissing (FDP). Er betonte, dass er auf europäischer Ebene eine zu restriktive Regulierung Künstlicher Intelligenz verhindern wolle. KI-Regeln müssten Raum für Innovationen lassen, statt sie zu behindern.

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