Ostwestfalen-Lippe Low-Code-Plattform für die Öffentliche Verwaltung

Von Johannes Kapfer 1 min Lesedauer

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Vorhandenes Fachwissen und gelebte Expertise in digitale Prozesse umwandeln. Unter dieser Prämisse hat die Ostwestfalen-Lippe-IT (OWL-IT) ein Schweizer Low-Code-System erprobt und für gut befunden.

Per Low Code erstellte Fachverfahren sollen die Öffentliche Verwaltung nachhaltig entlasten.(©  AddMeshCube - stock.adobe.com)
Per Low Code erstellte Fachverfahren sollen die Öffentliche Verwaltung nachhaltig entlasten.
(© AddMeshCube - stock.adobe.com)

Nicht erst seit Modul-F ist das Thema Low-Code für die Öffentliche Verwaltung relevant. Die Möglichkeit – auch ohne ausgefeilte Programmierkenntnisse – Fachverfahren für den operativen Betrieb eigenständig kreieren zu können, sorgt für Flexibilität und eine erhöhte Autarkie.

Nun wurde in Ostwestfalen-Lippe ein derartiges Projekt umgesetz. Es wurde von den 2024 fusionierten IT-Dienstleistern GKD Paderborn, krz Lemgo und OWL-IT gemeinsam ins Leben gerufen. Durch die Beteiligung von verschiedenen Kreisen und Kommunen aus dem Verbandsgebiet konnte ein breites Spektrum an Interessen repräsentiert und dementsprechend ein passgenaues System angeschafft werden.

Die Wahl fiel auf die Automatisierungsplattform des Schweizer Softwareherstellers Axon Ivy. Diese hatte die beteiligten Organe durch Skalierbarkeit, Flexibilität sowie letztlich einen wettbewerbsfähigen Preis überzeugen können. Mit Hilfe von Low-Code ermöglicht sie die Entwicklung maßgeschneiderter Anwendungen sowie die Automatisierung wiederkehrender Tätigkeiten innerhalb der Öffentlichen Verwaltung.

Die Implementierung von Axon Ivy soll den Kommunen dabei helfen, den Digitalisierungsgrad ihrer Prozesse und Dienstleistungen zu steigern. Die Plattform erleichtere, laut den Verantwortlichen, die Gestaltung von Workflows, reduziere repetitive Aufgaben und fördere die Zusammenarbeit zwischen den IT-Abteilungen und den verschiedenen Fachbereichen.

Langfristig sei geplant, eine Entwickler-Community aufzubauen, um den Austausch zwischen OWL-IT-Mitarbeitern und Beschäftigten der Verbandsmitglieder zu fördern. Entstandene Anwendungen sollen innerhalb der teilnehmenden Kommunen zur Nachnutzung freigegeben werden.

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