Bundeswehr Knapp 600 Millionen zusätzlich für die IT

Von Johannes Kapfer 1 min Lesedauer

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Aufgrund einer Entscheidung des Haushaltsauschusses des Bundestags kann die Bundeswehr bei ihrem primären Systemausstatter BWI zusätzliche IT-Leistungen in Höhe von beinahe 600 Millionen Euro ordern.

Bis 2027 kann die Bundeswehr 586 Millionen Euro zusätzlich in die IT-Sicherheit investieren.(©  bluedesign - stock.adobe.com)
Bis 2027 kann die Bundeswehr 586 Millionen Euro zusätzlich in die IT-Sicherheit investieren.
(© bluedesign - stock.adobe.com)

586 Millionen Euro. Zusätzlich. Im Angesicht der aktuellen Debatte um das angekündigte Sparmaßnahmenpaket der Bundesregierung, wodurch unter anderem das Elterngeld für Besserverdiener sowie die Kindergrundsicherung empfindlich beschnitten werden sollen, klingt eine derartige Summe durchaus bemerkenswert.

Durch den „11. Änderungsvertrag zum unbefristeten Rahmenvertrag mit der BWI GmbH über den Betrieb der Informations- und Kommunikationstechnik der Bundeswehr“, der als Nachfolgeprojekt des Projekt Herkules gilt, wird eben diese Summe für zusätzliche Investitionen im IT-Bereich der Bundeswehr aus dem Bundeshaushalt bereitgestellt. Dies hat der Haushaltsausschuss des Bundestags in der Sitzung vom 21. Juni 2023 beschlossen.

Bis Ende 2027 sollen von der BWI GmbH, dem primären IT-Ausstatter der Bundeswehr, Systeme zur Cyberresilienz sowie Digitalisierungsmaßnahmen der Bundeswehr-internen Bildungseinrichtungen erworben werden.

Weiterhin sollen der Betrieb, die Wartung und die Weiterentwicklung der Kollaborationsplattform der deutschen Streitkräfte (GroupwareBW) dauerhaft sichergestellt werden.

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