Projekt ERPEA Hessen investiert in KI zur Modernisierung der Verwaltung

Von Natalie Ziebolz 1 min Lesedauer

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Mit 301.500 Euro fördert Hessen ein KI-Vorhaben für die Verwaltung. Ziel ist es, den Einsatz von Automatisierungstechnologien in der öffentlichen Hand zu optimieren.

Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus hat jüngst eine Förderzusage über 301.500 Euro für das Projekt ERPEA auf den Weg gebracht. (Bild:  Staatskanzlei Hessen/MinD)
Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus hat jüngst eine Förderzusage über 301.500 Euro für das Projekt ERPEA auf den Weg gebracht.
(Bild: Staatskanzlei Hessen/MinD)

Im Bemühen, die Verwaltungsprozesse zu modernisieren und effizienter zu gestalten, hat Hessens Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus angekündigt, dass die Landkreise Bergstraße, Waldeck-Frankenberg und Schwalm-Eder eine Förderung in Höhe von 301.500 Euro aus dem Programm „Starke Heimat Hessen“ erhalten werden. Damit soll das Projekt ERPEA unterstützt werden.

Das zentrale Ziel dieses Vorhabens besteht darin, in Kooperation mit dem kommunalen IT-Dienstleister ekom21 ein spezialisiertes Entscheidungstool zu entwickeln. Dieses soll dazu beitragen, den Einsatz von Automatisierungstechnologien in der öffentlichen Verwaltung zu optimieren. Das Projekt legt den Fokus daher nicht nur auf die reine Implementierung von Automatisierungslösungen, sondern auch auf der Analyse und Identifikation der optimalen Rahmenbedingungen für deren erfolgreichen Einsatz. Neben der Schaffung einer Entscheidungshilfe sollen zudem ausgewählte IT-Prozesse modellhaft mithilfe von EMMA, einer KI der Wianco Ott Robotics GmbH, zur Simulation menschlicher Tätigkeiten erprobt werden.

„Künstliche Intelligenz kann in vielen Lebensbereichen wertvolle Unterstützung leisten und unser Leben erleichtern. Gerade in der Verwaltung können automatisierte Prozesse wertvolle Mitarbeiterkapazitäten schonen, was vor allem im Hinblick auf den Fachkräftemangel ein nicht zu unterschätzender Faktor ist. Gleichzeitig hilft die Digitalisierung, Prozesse effektiver und schneller zu gestalten. Dies ist für alle von Vorteil – sowohl Beschäftigte, als auch Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen“, ist die Digitalministerin sicher.

„Die KI wird dazu beitragen, zahlreiche Vorgänge schneller und effizienter zu bearbeiten und dem zunehmenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken“, betont auch Christian Engelhardt, Landrat des Kreises Bergstraße.

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